Der Kläger wendet sich an SC, um den Freispruch des IHC für Angeklagte im Fall häuslicher Gewalt aufzuheben
⚡ Kurzzusammenfassung
ISLAMABAD: Ein Fall häuslicher Gewalt landete am Dienstag vor der Tür des Obersten Gerichtshofs, als der Kläger des Opfers beantragte, den Freispruch eines Angeklagten durch den Obersten Gerichtshof von Islamabad (IHC) vom 24.
ISLAMABAD: Ein Fall häuslicher Gewalt landete am Dienstag vor der Tür des Obersten Gerichtshofs, als der Kläger des Opfers beantragte, den Freispruch eines Angeklagten durch den Obersten Gerichtshof von Islamabad (IHC) vom 24. Februar 2026 aufzuheben.
Die Kontroverse geht auf einen Fall häuslicher Gewalt zurück, der gegen die Petentin verübt wurde, die damals in ihrem ehelichen Haus lebte, aber vor dem Vorfall über einen beträchtlichen Zeitraum hinweg Grausamkeiten durch ihre Schwiegereltern ausgesetzt war.
Die Strafbeschwerde wurde vom leitenden Anwalt Syed Ishfaq Hussain Naqvi im Namen des Klägers des Opfers beim Obersten Gerichtshof eingelegt.
Am 13. Juni 2023 gegen 6:37 Uhr kam es innerhalb der Grenzen der Polizeistation Nilore, Islamabad, zu einem gewalttätigen Vorfall, als die Petentin während eines häuslichen Streits in ihrem Haus angegriffen wurde.
Naheed Ahmed – Beklagter Nr. 2 und Bruder des Ehemanns der Klägerin – griff sie gezielt an, zerrte sie, warf sie zu Boden und versetzte ihr wiederholt Schläge, wodurch sie schwere Verletzungen erlitt und das Bewusstsein verlor.
In der Petition heißt es, dass die Verletzungen der Petentin schwerwiegend seien und sie sich weiterhin in Behandlung befinde. Ihre Verletzungen wurden medizinisch untersucht und während des Prozesses aktenkundig gemacht.
In der Petition wurde behauptet, Naheed Ahmed sei kein Ersttäter im Zusammenhang mit Gewalttaten gegen Frauen innerhalb der Familie gewesen. Zuvor hatte Munazza Shaheen, die Ehefrau von Abdul Waheed (älterer Bruder von Naheed Ahmed), am 1. August 2013 bei der Frauenpolizeistation Islamabad gemäß den Abschnitten 354, 343 und 34 PPC eine FIR wegen Körperverletzung, unrechtmäßiger Inhaftierung und Misshandlung eingereicht.
Die besagte Angelegenheit wurde später unter familiärem und sozialem Druck kompromittiert, woraufhin der Angeklagte strafrechtliche Konsequenzen entging.
Auf die Beschwerde von Mohammad Younas, dem Vater des Petenten, wurde eine FIR bei der Polizeistation Nilore, Islamabad, eingereicht.
Nach einem umfassenden Verfahren verurteilte der Richter Naheed Ahmed am 27. November 2025 wegen der nachgewiesenen Verletzungsdelikte und wies die Zahlung von Diyat und Arsh an den verletzten Kläger an. Obwohl der Mitangeklagte freigesprochen wurde, wurde Naheed Ahmed allein zur Verantwortung gezogen.
Naheed Ahmed fühlte sich gekränkt und zog die Berufung vor den zusätzlichen Bezirks- und Sitzungsrichter II, Ost-Islamabad. Nach einer Neubewertung der Beweise bestätigte das Berufungsgericht am 11. Dezember 2025 die Verurteilung in der Sache, änderte jedoch die Zahlungsweise, indem es die Zahlung des Betrags von Diyat und Arsh in Raten zuließ.
Während das Berufungsgericht die Berufung in der Sache abwies, stellte es ausdrücklich fest, dass Mohammad Younas, der Vater des Petenten, kein Augenzeuge war und dass seine Aussage auf Hörensagen beruhte, wohingegen die Verurteilung durch die Aussage der verletzten Petentin selbst, durch PW-2 Saeed Ahmed und durch die medizinischen Beweise gestützt wurde.
Naheed Ahmed reichte daraufhin beim IHC ein Strafverfahren ein, in dem das verletzte Opfer nicht als Beklagte aufgeführt und weder vor das Oberste Gericht geladen wurde, noch wurde ihre Aussage jemals aufgezeichnet.
Am 24. Februar 2026 nahm der IHC eine Erklärung von Mohammad Younas auf, wonach die Angelegenheit einvernehmlich gelöst worden sei und er keine Einwände habe, wenn dem Revisionsantrag auf der Grundlage eines Kompromisses stattgegeben werde.
Allein auf dieser Grundlage wurde die Erlaubnis zur Verschärfung der Straftaten erteilt, die Urteile des erstinstanzlichen Gerichts und des Berufungsgerichts aufgehoben und Naheed Ahmed wegen Kompromisses freigesprochen.
Die Petentin machte geltend, dass sie nie einen Kompromiss mit Naheed Ahmed eingegangen sei und daher aufgrund der angefochtenen Anordnung einen schweren Justizirrtum erlitten habe.
Veröffentlicht in Dawn, 1. Juli 2026
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