Lula genehmigt neuen Rechtsrahmen für den öffentlichen Verkehr; siehe Hauptpunkte
⚡ Kurzzusammenfassung
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) hat mit seinem Veto das Gesetz sanktioniert, das einen neuen rechtlichen Rahmen für den öffentlichen Nahverkehr im Land schafft.
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) hat mit seinem Veto das Gesetz sanktioniert, das einen neuen rechtlichen Rahmen für den öffentlichen Nahverkehr im Land schafft.
Die Regel wurde an diesem Montag (15) im Amtsblatt der Union (DOU) veröffentlicht.
Das neue Gesetz ändert die Regeln des öffentlichen Verkehrs im Land und zielt darauf ab, die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern und die Abhängigkeit von den von den Nutzern gezahlten Fahrpreisen als Hauptressourcenquelle des Systems zu verringern.
Zu den Änderungen gehört, dass das Gesetz für mehr Transparenz über die Kosten der Transportunternehmen sorgt, Ziele für Bereiche wie Pünktlichkeit, Sicherheit und Zugänglichkeit festlegt und den Einsatz weniger umweltschädlicher Technologien fördert.
Ziel ist es, die Finanzierung des Sektors stabiler zu gestalten und die Dienstleistungen für die Bevölkerung zu verbessern.
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Siehe die wichtigsten Punkte:
Was ändert sich bei der ÖPNV-Finanzierung?
Heutzutage hängt der öffentliche Verkehr hauptsächlich vom Fahrpreis ab, den die Benutzer zahlen. Das neue Gesetz versucht, andere Möglichkeiten zur Finanzierung des Systems zu schaffen, um seine Nachhaltigkeit sicherzustellen.
Eine der Änderungen besteht darin, dass Busunternehmen nicht mehr allein nach der Anzahl der beförderten Fahrgäste vergütet werden. Sie können beispielsweise eine Vergütung auf Basis der zurückgelegten Kilometer erhalten. Die Idee besteht darin, Unternehmen daran zu hindern, ihre Fahrpläne zu verkürzen oder weniger ausgelastete Linien zu streichen, nur um Geld zu sparen, was tendenziell den Bewohnern in abgelegeneren Regionen schadet.
Das Gesetz erlaubt auch die Verwendung von Mitteln aus Immobilienwertsteigerungen, Beiträgen aus Großprojekten und bestimmten staatlichen Mitteln zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur.
Gleichzeitig stellt das Gesetz klar, dass private Individualverkehrsdienste, wie zum Beispiel Ride-Hailing-Apps, keine öffentlichen Zuschüsse erhalten können.
Kostenlos und Rabatte
Das neue Gesetz sieht weiterhin die Möglichkeit vor, kostenlose Fahrpreise und Ermäßigungen anzubieten, die Regierung legte jedoch ein Veto gegen Abschnitte ein, die Bundesstaaten und Kommunen dazu zwangen, diese Leistungen vollständig aus eigenen Mitteln zu bezahlen.
Nach Angaben der Regierung könnte diese Verpflichtung ohne Haushaltsprognose zu Ausgaben führen und sogar bestehende Vorteile gefährden. Vetos hindern Regierungen nicht daran, weiterhin Subventionen zur Bezahlung kostenloser Dienste zu gewähren; Sie heben lediglich die gesetzliche Verpflichtung dazu auf.
Mehr Transparenz und Kontrolle
Das Gesetz fordert mehr Transparenz von Unternehmen, die öffentliche Verkehrsmittel betreiben. Sie müssen Daten zu Kosten, Erlösen, zurückgelegten Kilometern und der Anzahl der beförderten Passagiere offenlegen.
Ziel ist es, die Kontrolle durch öffentliche Stellen zu erleichtern und der Gesellschaft eine stärkere Kontrolle über Verträge zu ermöglichen.
Darüber hinaus wird die Bundesregierung in der Lage sein, allgemeine Standards zu erlassen, um Bundesstaaten und Kommunen Richtlinien für gute Management- und Inspektionspraktiken zu geben.
Qualitätsziele
Die neue Gesetzgebung legt Mindestqualitätskriterien für öffentliche Verkehrsdienste fest, darunter:
Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit der Reise;
Passagiersicherheit;
Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen;
Benutzerkomfort;
Geringere Umweltbelastung;
Integration mit anderen Transportmitteln.
Neue Regeln für Verträge
Das Gesetz modernisiert Verträge zwischen Regierungen und Transportunternehmen.
Verträge können Produktivitäts- und Kostensenkungsziele enthalten. Außerdem wird es obligatorisch, Ausschreibungen für den Betrieb von Dienstleistungen durchzuführen, um als prekär geltende Verträge zu vermeiden.
Darüber hinaus wird die öffentliche Verwaltung ergänzend die Möglichkeit haben, On-Demand-Verkehrsdienste per App zu beauftragen, sofern dadurch wesentliche Linienverkehre nicht beeinträchtigt werden.
Quersubventionen
Die Gesetzgebung ermöglicht es Linien oder Diensten, die mehr verdienen, zur Finanzierung derjenigen beizutragen, die mit Verlust arbeiten, und trägt so dazu bei, den Dienst in weniger profitablen Bereichen aufrechtzuerhalten.
Umweltverträglichkeit
Das Gesetz fördert den schrittweisen Ersatz fossiler Brennstoffe durch sauberere Energiequellen mit dem Ziel, die Schadstoffemissionen im öffentlichen Verkehr zu reduzieren. Was haben die Vetos verändert?
Der Präsident legte sein Veto gegen Bestimmungen ein, die Folgendes betrafen:
Sie verpflichteten Staaten und Kommunen, Trinkgelder und Rabatte vollständig zu bezahlen;
Sie sahen obligatorische Bundeszuschüsse für lokale Tarife vor;
Sie legten eine Mautbefreiung für Busse auf Staats- und Gemeindestraßen fest;
Sie schufen neue ständige Ausgaben für die Regierungen;
Sie reservierten obligatorisch einen Teil der Cide-Combustíveis-Ressourcen für den städtischen Verkehr.
Nach Angaben der Regierung wurden die Vetos eingelegt, um Ausgaben ohne Haushaltsprognosen zu vermeiden, die Autonomie von Staaten und Kommunen zu wahren und fiskalische Risiken zu verringern.
In der Praxis zielt das neue Gesetz darauf ab, alternative Finanzierungsquellen für den öffentlichen Verkehr zu schaffen, die Transparenz von Verträgen zu erhöhen, die Servicequalität zu verbessern und weniger umweltschädliche Transportmittel zu fördern, ohne den Regierungen neue obligatorische Ausgaben aufzuerlegen.
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