Die Verordnung sieht nur unverarbeitete Lebensmittel in Schulkantinen vor Adobe Stock/Amanda Oliveira – g1 Schulkantinen im staatlichen Netzwerk von Mato Grosso müssen Optionen für Schüler mit diätetischen Einschränkungen anbieten und den Verkauf von Produkten wie Erfrischungsgetränken, verarbeiteten Snacks, Süßigkeiten und gefüllten Keksen einstellen. Die Änderungen sind Teil eines neuen Leitfadens, der an diesem Montag (15) vom State Department of Education (Seduc) veröffentlicht wird. In dem Dokument wird festgelegt, dass Kantinen dem Angebot gesünderer Produkte mit höherem Nährwert Priorität einräumen und zusätzlich zur Bereitstellung geeigneter Lebensmittel für Schüler mit: Diabetes; Zöliakie; Laktoseintoleranz; Nahrungsmittelallergien; Autismus-Spektrum-Störung (ASD). ✅Was kann und was nicht❌ Lebensmittel, die in MT-Staatsschulen verkauft werden dürfen und nicht Der von der School Meal Coordination erstellte Leitfaden folgt den Richtlinien der Resolution CD/FNDE Nr. 4/2026, die das National School Meal Program (PNAE) regelt, und zielt darauf ab, gesündere Essgewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Laut Seduc besteht das Ziel darin, die Präsenz hochverarbeiteter Lebensmittel in der Schulumgebung zu reduzieren und den Zugang der Schüler zu nährstoffreicheren Optionen zu verbessern. Die neuen Regeln verbieten außerdem Werbekampagnen, die Verteilung von Geschenken, Verkaufsförderungsmaßnahmen und das Sponsoring von Schulaktivitäten im Zusammenhang mit Marken oder Produkten, deren Verkauf in Schulen verboten ist. Die Kontrolle liegt in der Verantwortung der Schulleitung, mit Unterstützung der regionalen Bildungsdirektionen (DREs). Die Einheiten müssen die verkauften Produkte überwachen, die Verantwortlichen bei Unregelmäßigkeiten benachrichtigen und bei Nichteinhaltung der Vorschriften die in den Verträgen vorgesehenen Maßnahmen ergreifen. Gegensätzliche Meinung in der Hauptstadt Abgeordneter analysiert Verhalten des Bürgermeisters von Cuiabá nach Spott gegen gesunde Schulessen Im März dieses Jahres kritisierte der Bürgermeister von Cuiabá, Abilio Brunini (PL), die Essensregeln in Schulen, indem er sich zum Fehlen von Zucker in den zum Mittagessen servierten Kuchen äußerte und erklärte, dass die Regeln zur Regelung der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln „langweilig“ seien. Die Aussage hatte Auswirkungen und war Anlass für einen Ermittlungsantrag an die 8. Zivilstaatsanwaltschaft von Cuiabá. Der Antrag wurde von Staatsanwalt José Antônio Borges Pereira vom Staatsministerium von Mato Grosso (MPMT) gestellt, um das Verhalten des Bürgermeisters zu untersuchen. Damals veröffentlichte der Regional Nutrition Council der 1. Region (CRN-1) eine Mitteilung, in der er die Aussagen zurückwies und seine Besorgnis über die Auswirkungen der Rede auf die Schulmahlzeiten zum Ausdruck brachte. „Indem der Bürgermeister Lebensmittel als ‚langweilig‘ einstuft und öffentlich die wahllose Verwendung von Zucker in Rezepten verteidigt, ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage, erweist er der öffentlichen Gesundheit keinen Gefallen“, erklärte der Rat. Das Unternehmen betonte außerdem, dass die in den Schulen verabschiedeten Regeln technischen Empfehlungen folgen und darauf abzielen, die Ausbreitung von Fettleibigkeit bei Kindern zu bekämpfen und frühe chronische Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck zu verhindern. Laut CRN-1 trägt übermäßiger Zuckerkonsum zur Verschärfung dieses Szenarios bei und widerspricht der öffentlichen Politik zur Förderung einer gesunden Ernährung bei Kindern und Jugendlichen.