Die Wirtschaftsabteilung weist auf wirtschaftliche Risiken durch den erneuten Konflikt zwischen den USA und dem Iran hin
⚡ Kurzzusammenfassung
• NA-Gremium strebt günstigere Finanzierung für Lyari-Güterverkehrskorridor an • Äußert Besorgnis über K-IV-Verzögerungen und Finanzierungsdefizite ISLAMABAD: Die Wirtschaftsabteilung (EAD) warnte am Mittwoch ein parlamentarisches Gremium, dass jede erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran negative Auswirkungen auf die pakistanische Wirtschaft durch höhere Energiekosten, Inflation, erhöhten externen Finanzierungsbedarf und langsameres Wirtschaftswachstum haben könnte.
• NA-Gremium strebt günstigere Finanzierung für Lyari-Güterverkehrskorridor an
• Äußert Besorgnis über K-IV-Verzögerungen und Finanzierungsdefizite
ISLAMABAD: Die Wirtschaftsabteilung (EAD) warnte am Mittwoch ein parlamentarisches Gremium, dass jede erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran negative Auswirkungen auf die pakistanische Wirtschaft durch höhere Energiekosten, Inflation, erhöhten externen Finanzierungsbedarf und langsameres Wirtschaftswachstum haben könnte.
Vor diesem Hintergrund empfahl der Ständige Wirtschaftsausschuss der Nationalversammlung unter der Leitung von Mirza Ikhtiar Baig der Regierung, alle möglichen kostengünstigen Optionen für den Bau des mehrere Milliarden Rupien teuren Lyari Elevated Freight Corridor (LEFC) zu prüfen, bevor sie strenge Kreditbedingungen mit der koreanischen Exim Bank eingeht. Der Ausschuss äußerte sich auch besorgt über Verzögerungen und Kostenüberschreitungen beim Karachi Greater Water Supply Project (K-IV).
Das EAD-Team, bestehend aus Parlamentssekretär Zeb Jaffar und Bundessekretär Humair Karim, teilte dem Ausschuss mit, dass Pakistan mit verbesserten makroökonomischen Fundamentaldaten in das Jahr 2026 eintritt. Der Ausbruch des Nahostkonflikts und die vorübergehende Schließung der Straße von Hormus führten jedoch zu erheblichen Störungen der globalen Energiemärkte, was zu höheren Ölpreisen, Unterbrechungen der Lieferketten und Inflationsdruck führte.
In seiner Bewertung berichtete die EAD, dass sich die internationalen Ölpreise nach dem Waffenstillstand und dem Islamabad Memorandum of Understanding abgeschwächt hätten und der Seehandel weitgehend wieder aufgenommen worden sei. Dennoch bestehen weiterhin regionale Unsicherheiten und jede erneute Eskalation könnte sich negativ auf die pakistanische Wirtschaft auswirken.
Der Ausschuss äußerte Vorbehalte hinsichtlich der erheblichen Diskrepanz zwischen den geschätzten Kosten des LEFC-Projekts im Rahmen der vorgeschlagenen Finanzierungsvereinbarung mit der koreanischen Exim Bank und der Schätzung der National Highway Authority. Es stellte fest, dass die vorgeschlagene Finanzierung zu Projektkosten führen würde, die fast doppelt so hoch wären wie die von der NHA geschätzten, und betonte die Notwendigkeit, die kostengünstigste Finanzierungsoption im nationalen Interesse zu ermitteln.
Nach ausführlichen Beratungen empfahl der Ausschuss dem EAD-Sekretär, Konsultationen mit der NHA, dem Ministerium für Planung, Entwicklung und Sonderinitiativen und dem KPT einzuberufen, um ein einvernehmlich vereinbartes und finanziell umsichtiges Finanzierungsmodell zu entwickeln.
Der Ausschuss äußerte sich auch besorgt über den langsamen Fortschritt des K-IV-Projekts und stellte fest, dass nur 10 Milliarden Rupien gegenüber dem geschätzten Bedarf des Projekts von 78 Milliarden Rupien bereitgestellt worden seien. Die Mitglieder stellten fest, dass die erhebliche Finanzierungslücke die rechtzeitige Fertigstellung des Projekts beeinträchtigen und die Bereitstellung einer angemessenen Wasserversorgung für Karatschi verzögern könnte.
Der Ausschuss empfahl dem Ministerium für Wasserressourcen und dem Projektleiter für K-IV, bei seiner nächsten Sitzung ein umfassendes Briefing vorzulegen, das den Status des Projekts, die finanziellen Anforderungen, den Zeitplan und die Maßnahmen zur Beseitigung bestehender Einschränkungen abdeckt.
Der Ausschuss wurde auch über die Fortschritte bei Tranche III des Projekts „Central Asia Regional Economic Cooperation“ (Carec) informiert und darüber informiert, dass die NHA den Auftrag vergeben hat und die Fertigstellung bis Dezember 2027 geplant ist.
Veröffentlicht in Dawn, 9. Juli 2026
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