Das Rathaus von Rio Branco hat eine Notausschreibung zur Auswahl eines neuen Busunternehmens in der Hauptstadt veröffentlicht Amanda de Oliveira/Rede Amazônica Acre Das Rathaus von Rio Branco hat eine Notausschreibung für ein neues Unternehmen veröffentlicht, das den Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt übernehmen soll. Der Aufruf wurde an diesem Donnerstag (11) im Amtsblatt des Staates (DOE) veröffentlicht, inmitten der seit sechs Jahren andauernden Krise im Verkehrssystem. Die Maßnahme wurde von der städtischen Transport- und Verkehrsaufsicht (RBTrans) aufgrund der Gefahr einer Unterbrechung des Dienstes beschlossen. g1 hat den Verkehrskommissar Marcos Roberto da Silva Coutinho und Ricco Transportes kontaktiert und wartet auf eine Antwort. ✅ Treten Sie dem g1 AC-Kanal auf WhatsApp bei 👉Kontext: Das Transportsystem der Hauptstadt leidet seit Jahren unter Instabilität und funktioniert nur mit Notfallverträgen mit einer Laufzeit von sechs Monaten. Seit 2022 wird der Betrieb von der Firma Ricco Transportes e Turismo durchgeführt, die nach dem Ausscheiden der Firma Auto Viação Floresta 31 der 42 Linien übernommen hat. Wie Rede Amazônica berichtet, wird Ricco im Juli den Betrieb einstellen. Unternehmen, die sich um den Auftrag bewerben, müssen die technische, betriebliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen. Im Gegensatz zu früheren Laufzeiten hat der neue Vertrag eine Laufzeit von bis zu 12 Monaten oder bis eine endgültige Ausschreibung vorliegt. Das Gericht ordnet die Offenlegung von Verträgen durch das Rathaus von Rio Branco und Ricco Transportes an In der Bekanntmachung ist eine maximale Anfangsvergütung von 11,56 R$ pro gefahrenem Kilometer festgelegt. Die Auswahl des Unternehmens erfolgt nach den Kriterien beste Technik und Preis. Derzeit erhält Ricco zusätzlich zum Gewinn aus den Tickets einen Zuschuss von 3,63 R$ pro Passagier. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen beträgt bis zu drei Werktage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung. Die Situation des Unternehmens löste Alarm aus Der Begründung der Aufforderung zufolge wurde die Eröffnung neuer Verträge durch die wirtschaftliche und finanzielle Fragilität des derzeitigen Netzbetreibers motiviert. Das Dokument hebt hervor, dass ein möglicher Stillstand des öffentlichen Nahverkehrs, wie er im April dieses Jahres stattfand, direkte Auswirkungen auf Arbeitnehmer, Studenten, ältere Menschen und andere Nutzer haben könnte, die für ihre täglichen Fahrten auf Busse angewiesen sind, und außerdem Auswirkungen auf die Wirtschafts-, Bildungs- und Gesundheitsaktivitäten haben könnte. Nach Angaben der Stadtverwaltung stehen die derzeit geltenden Verträge kurz vor dem Abschluss und das endgültige Ausschreibungsverfahren für die regelmäßige Vergabe der Dienstleistung bleibt ausgesetzt, was die rechtliche und betriebliche Unsicherheit des Systems erhöht. Ein weiterer in der Mitteilung erwähnter Faktor ist, dass Ricco offiziell Interesse daran bekundet hatte, den Dienst nur weitere 60 Tage lang anzubieten, was laut Rathaus die Notwendigkeit einer Notfalllösung verstärkt. 🚌 Seit sechs Jahren in der Krise Die Krise im öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt Acre dauert bereits seit 2020 an. Gleich bei seinem Amtsantritt erklärte Bürgermeister Tião Bocalom, dass er keine zusätzlichen Beträge an die in der Hauptstadt tätigen Busunternehmen überweisen werde und diese die durch die Pandemie erlittenen Verluste tragen müssten. Im Dezember 2021 erklärte das Rathaus den Notstand im öffentlichen Verkehr und veröffentlichte betriebliche und finanzielle Interventionen im Integrierten Stadtverkehrssystem (Siturb) und im Verband der öffentlichen Verkehrsunternehmen von Acre (Sindcol). Damals übernahm die kommunale Verwaltung die Kontrolle über das System, nachdem es bei der Bereitstellung des Dienstes immer wieder zu Fehlern kam und Geldstrafen von mehr als 2,8 Millionen R$ verhängt wurden. Damals waren rund 30.000 Fahrgäste pro Tag auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Sehen Sie sich die Nachrichtensendungen von Acre an