Die Federal Investigation Agency (FIA) teilte am Sonntag mit, dass ihre Einheit in Lahore bei verschiedenen Razzien vier Verdächtige wegen ihrer angeblichen Beteiligung an Hawala/Hundi-Operationen und Verstößen gegen das Urheberrechtsgesetz festgenommen habe. Ein FIA-Sprecher teilte den Medien mit, dass die Razzien vom Lahore Corporate Crime Circle der Behörde an verschiedenen Orten in der Provinzhauptstadt durchgeführt worden seien. Zwei Verdächtige wurden verhaftet, weil sie angeblich illegale Geldwechsel- und Hawala-/Hundi-Geschäfte betrieben hatten. Während der Operation sagte die FIA, sie habe Bargeld im Wert von 20,4 Millionen Rupien von den Verdächtigen sowie Fremdwährungen, darunter 1.080 US-Dollar, 320 AU-Dollar, 4.015 AED, 85 Pfund und 160 Saudi-Rial, sichergestellt. Aus dem Besitz der Verdächtigen wurden außerdem dokumentarische Aufzeichnungen und digitale Beweise im Zusammenhang mit Hawala-/Hundi-Transaktionen sichergestellt. In separaten Verfahren verhaftete die FIA ​​zwei weitere Verdächtige wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Verstößen gegen das Urheberrechtsgesetz von 1962. Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen im Besitz einer großen Menge gefälschter Produkte bekannter registrierter Unternehmen waren. Der Sprecher sagte, die Verdächtigen seien angeblich an der Lagerung und dem Verkauf von Produkten mit falschen Marken beteiligt gewesen. Weitere Ermittlungen zu den Fällen seien im Gange. Letzten Monat verhaftete die FIA ​​zwei Verdächtige wegen ihrer angeblichen Beteiligung an Hawala/Hundi und Urheberrechtsverletzungen. Das Innenministerium kündigte im März in Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium ein massives Vorgehen gegen Geldwäsche- und Hawala-Hundi-Netzwerke im ganzen Land an. Bei einem Treffen im Januar machte Innenminister Mohsin Naqvi deutlich, dass das Hawala-/Hundi-Geschäft unter keinen Umständen toleriert werde, und wies die Beamten an, dass wahlloses Vorgehen sichtbar sichergestellt werden müsse.