Fonds zur Abfederung von Ölpreisschocks geschaffen
⚡ Kurzzusammenfassung
ISLAMABAD: Die Regierung hat am Montag nach einem Beschluss des Bundeskabinetts vom 5. Juni einen neuen Leiter für die Einrichtung eines Preisstabilisierungsfonds für Erdölprodukte benannt.
ISLAMABAD: Die Regierung hat am Montag nach einem Beschluss des Bundeskabinetts vom 5. Juni einen neuen Leiter für die Einrichtung eines Preisstabilisierungsfonds für Erdölprodukte benannt.
„Alle im Namen des Erdölpreisstabilisierungsfonds eingegangenen Erlöse werden dem öffentlichen Konto der Föderation unter der Hauptrubrik ‚Sondereinlagenfonds‘ gutgeschrieben“, hieß es in einer Mitteilung des Finanzministeriums.
In der Mitteilung wurde erläutert, dass die Modalitäten, einschließlich der Betriebsverfahren zur Verwaltung des Fonds, von der Finanzabteilung, der Erdölabteilung und der Öl- und Gasregulierungsbehörde (Ogra) gemäß den rechtlichen und finanziellen Anforderungen festgelegt werden. Erforderliche Genehmigungen werden gesondert eingeholt.
Der Bedarf für den Fonds entstand nach historischen Preiserhöhungen in den letzten Monaten aufgrund des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran. Während einige Ladungen zuvor durch besondere diplomatische Bemühungen direkt von der Regierung gesichert wurden, was zu erheblichen Preiseinsparungen im Vergleich zu normalen Branchenpraktiken führte, wurde dies auf Ad-hoc-Basis unter Einsatz administrativer Befugnisse und nicht eines formellen Rechtsrahmens gehandhabt.
Informierte Quellen gaben an, dass der Fonds zwar derzeit keine Einlagen hält, die Entscheidung jedoch getroffen wurde, künftige unvorhergesehene Chancen zu nutzen. Sie fügten hinzu, dass dem Fonds bereits in den letzten Monaten angesammelte oder durch künftige Sparmaßnahmen frei gewordene Mittel gutgeschrieben werden könnten. Diese Ressourcen würden für wöchentliche Anpassungen der Erdölpreise verwendet, um Preisschocks für Verbraucher zu minimieren.
Quellen wiesen auch darauf hin, dass die Regierung angesichts der im Rahmen des IWF-Programms auferlegten finanziellen Manövrierbeschränkungen im kommenden Haushaltsjahr möglicherweise neue Finanzierungsquellen erschließen könnte. Ein begrenzter Betrag aus Sonderzuschüssen der Provinzen an die Bundesregierung könnte jedoch weiterhin für die Preisstabilität bei POL (Erdöl, Öl und Schmierstoffe) bereitgestellt werden.
In bestimmten Fällen können Ölimporte aus unkonventionellen Quellen wie den USA, Russland und dem Iran oder die spezielle Lagerung in Lagerhäusern zu Preisnachlässen im Vergleich zu Standardimporten aus dem Nahen Osten führen. Der Fonds wird es ermöglichen, dass diese unerwarteten Gewinne ganz oder teilweise in die Preisstabilisierung fließen, anstatt die Vorteile ausschließlich den Ölimportunternehmen und Raffinerien zugute kommen zu lassen.
Veröffentlicht in Dawn, 30. Juni 2026
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