Von nun an werden Transaktionen für Konten, bei denen der Verdacht besteht, dass sie nicht nur für Voice-Phishing, sondern auch für sogenanntes „neues Phishing“ wie Second-Hand-Transaktionsbetrug oder Fake-Shopping-Mall-Betrug missbraucht werden, sofort ausgesetzt. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme, um weiteren Schaden zu verhindern, indem Ein- und Auszahlungen blockiert werden, bevor kriminelle Organisationen den Schaden auf andere Konten abschöpfen. Die Financial Intelligence Unit (FIU) kündigte an, dass sie ab dem 30. ein „neues Transaktionssperrsystem für Konten, bei denen der Verdacht auf Phishing-Verbrechen besteht“ einführen wird. Bisher konnten Finanzunternehmen Zahlungen an Voice-Phishing-Konten nur gemäß dem Telecommunications and Financial Fraud Prevention Act schnell aussetzen. Allerdings unterliegen neue Formen des Phishings, wie z. B. als Waren- oder Dienstleistungstransaktionen getarnter Second-Hand-Transaktionsbetrug und Fake-Shopping-Mall-Betrug, nicht dem Gesetz, was eine sofortige Sperrung von Konten erschwert. Aus diesem Grund wurde darauf hingewiesen, dass es nicht möglich ist, schnell zu verhindern, dass ein anderes Opfer Geld auf dasselbe Konto überweist, oder dass eine kriminelle Organisation den Schaden auf andere Konten verteilt. Dementsprechend werden Finanzunternehmen von nun an, wenn sie Konten entdecken, bei denen der Verdacht auf Phishing-Verbrechen besteht, zunächst vorübergehende Maßnahmen ergreifen, um Ein- und Auszahlungen vorübergehend zu sperren. Anschließend integrierte die Polizei ein Einsatzteam