Die Bundesregierung beabsichtigt, Anfang 2027 die Eidgenössische Hochschule für Sport (UFEsporte) einzurichten, eine Einrichtung, deren Ziel es ist, Lehre, Forschung, Erweiterung und Innovation im Bereich der Sportwissenschaft zu fördern. Das Projekt zur Schaffung dieser Institution, die auf Sport spezialisierte Fachkräfte ausbildet, wurde am Dienstag (16) vom Senat genehmigt und wartet nun auf die Zustimmung des Präsidenten, um in Kraft zu treten. Verwandte Neuigkeiten: Kammer genehmigt Projekt zur Schaffung der Bundesuniversität für Sport. Nach Angaben des Sportministers Paulo Henrique Cordeiro könnte die Umsetzung der Bundesuniversität für Sport Anfang nächsten Jahres [2027] beginnen, wenn die Regulierungsphasen wie geplant voranschreiten. „Wir wollen die Universität so schnell wie möglich zum Laufen bringen. Wenn wir das zu Beginn des nächsten Jahres schaffen, wäre es ideal. Wir müssen auch an der Formatierung arbeiten, wie es funktionieren wird“, sagte Cordeiro an diesem Mittwoch (17) während der Sendung Bom Dia, Minister, produziert von Empresa Brasil de Comunicação (EBC). UFEsporte Als Ergebnis einer Partnerschaft zwischen den Ministerien für Sport und Bildung wird UFEsporte in mehreren Bereichen tätig sein und darauf abzielen, Manager, Schiedsrichter und Trainer sowie Lehrer, Forscher und Spezialisten in den verschiedenen Initiativen rund um den Sport auszubilden. Zu diesem Zweck werden Bachelor-, Postgraduierten- und Technologiestudiengänge angeboten. „Wichtig ist, dass [UFEsporte] geschaffen wird“, fügte er hinzu. Nach Angaben des Ministers folgt Brasilien mit der Gründung der neuen Universität dem Beispiel anderer erfolgreicher Länder im Sportbereich, die bereits in diese Richtung arbeiten, „mit akademischen Strukturen, die speziell auf den Sport ausgerichtet sind“. Auch UFEsporte muss reguliert werden, was nach Angaben des Ministers „so schnell wie möglich“ erfolgen wird. Er erinnerte daran, dass es in Brasilien bereits mehrere Hochschulen und Zentren gibt, die Sportfachkräfte ausbilden. „Was wir jetzt brauchen, ist, voranzuschreiten und uns besser um die Sport-Governance zu kümmern.“ Der vom Senat genehmigte Text sieht vor, dass sich die Institution auch um die Qualifizierung von Fachkräften für die Verwaltung der öffentlichen Sportpolitik, die Ausbildung von Sportlern und die Entwicklung wissenschaftlicher Aktivitäten für den Sektor kümmert. Darüber hinaus sieht der Vorschlag vor, dass die Universität durch Maßnahmen zur Förderung des Parasports und der Förderung der Geschlechter- und ethnischen Rassengleichheit einen Beitrag zur sozialen Inklusion leisten und außerdem Diskriminierung im sportlichen Umfeld bekämpfen kann.