Das Gericht ordnet die Einstellung unerlaubter Arbeiten auf dem São Luís-Platz an und verbietet das Fällen von Bäumen Reproduktion – illustratives Bild Das Gericht widerrief die Genehmigung für Renovierungsarbeiten an einem Platz zwischen Ruas 7 und 8 im Viertel Planalto Vinhais II in São Luís. Die Unterbrechung erfolgte, weil der Eingriff ohne Umweltgenehmigung durchgeführt wurde. 📲 Klicken Sie hier und abonnieren Sie den g1 Maranhão-Kanal auf WhatsApp Dem Urteil zufolge ist es dem Bundesstaat Maranhão über das Staatssekretariat für Infrastruktur (Sinfra) und dem Unternehmen GPA Construções e Empreendimentos untersagt, ohne Genehmigung der zuständigen Stellen Wurzeln zu schlagen, Bäume zu fällen oder Vegetation vom Gelände zu entfernen. Von nun an erfordert jeder Eingriff in den Platz die Vorlage einer gültigen Umweltlizenz und eines detaillierten Landschaftsgestaltungsprojekts. Der Plan muss sich auf den Schutz und die Entschädigung der Umwelt konzentrieren und muss von den Aufsichtsbehörden genehmigt und von den Gerichten validiert werden. Richter Douglas de Melo Martins, Vorsitzender des Gerichts für diffuse und kollektive Interessen von São Luís, wies den Staat und das Bauunternehmen an, die geschädigte Umwelt wiederherzustellen. Sie müssen bedrohte einheimische Bäume und betroffene Vegetation neu pflanzen. Dazu muss ein von einem qualifizierten Fachmann unterzeichnetes Projekt zur Wiederherstellung degradierter Gebiete vorbereitet werden. Der Plan muss innerhalb von 90 Tagen nach dem endgültigen Urteil eingereicht und dem Gericht vorgelegt werden (wenn im Verfahren keine weiteren Berufungen eingelegt werden). Zusätzlich zur Neubepflanzung wurden die Angeklagten zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 50.000 R$ für kollektiven moralischen Schaden verurteilt. Der Betrag wird dem Staatsfonds zum Schutz diffuser Rechte zugewiesen. Jetzt auf g1 Die Verurteilung ist das Ergebnis einer Volksklage von Ricardo Luiz dos Santos Castro. Er ging vor Gericht und beklagte die Verschlechterung des öffentlichen Platzes aufgrund der Revitalisierungsarbeiten, die ohne Genehmigung und ohne Hinweisschild durchgeführt wurden. Bei der Analyse des Falles stützte Richter Douglas Martins die Entscheidung auf die Bundesverfassung und die nationale Umweltpolitik. Der Eingriff in den Platz mit der realen Androhung, alte Bäume zu fällen, erfolgte nach Angaben des Richters rechtswidrig. In seinem Urteil stellte der Richter fest, dass die mangelnde Kontrolle umweltschädlicher Aktivitäten einen unbestreitbaren Schaden für die öffentliche Verwaltung darstellt.