Die Gewerkschaft wird einem Beamten, der wegen „Versagens“ bei der Rassenprüfung aus Itamaraty entlassen wurde, eine neue Amtszeit gewähren
⚡ Kurzzusammenfassung
Flavia Medeiros, Mitarbeiterin von Itamaraty, wurde wegen „Versagens“ im Rassengremium entlassen Emanuelle Sena/ AscomAGU Die Bundesregierung gab an diesem Montag (15) bekannt, dass sie eine Vereinbarung unterzeichnet hat, um die Amtseinführung der selbsternannten schwarzen Kandidatin Flávia Medeiros, 29 Jahre alt, zu garantieren, die im Wettbewerb um die Stelle als Kanzlerin im Außenministerium zugelassen wurde.
Flavia Medeiros, Mitarbeiterin von Itamaraty, wurde wegen „Versagens“ im Rassengremium entlassen
Emanuelle Sena/ AscomAGU
Die Bundesregierung gab an diesem Montag (15) bekannt, dass sie eine Vereinbarung unterzeichnet hat, um die Amtseinführung der selbsternannten schwarzen Kandidatin Flávia Medeiros, 29 Jahre alt, zu garantieren, die im Wettbewerb um die Stelle als Kanzlerin im Außenministerium zugelassen wurde.
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Im Mai zeigte g1, dass Flávia von ihrem Amt entlassen wurde, weil sie von den Rassenquoten des Wettbewerbs ausgeschlossen war (weitere Einzelheiten siehe unten).
Damals argumentierte das Gremium des brasilianischen Zentrums für Forschung zur Bewertung, Auswahl und Förderung von Veranstaltungen (Cebraspe), dass sie „helle Haut, glattes Haar und feine Gesichtszüge“ habe – also Eigenschaften, die mit der rassistischen Selbstdeklaration unvereinbar seien.
Verstehen Sie den Fall im folgenden Video:
Der auf der Rassenbank umkämpfte Kandidat könnte seine Position in Itamaraty verlieren
Die Vereinbarung wurde von der Generalstaatsanwaltschaft (AGU) unterzeichnet und muss noch von den Gerichten genehmigt werden. Er sagt Folgendes voraus:
Flávia Medeiros wird ernannt und übernimmt die Position ab dem Datum der neuen Veröffentlichung und ohne Rückwirkung;
im Gegenzug verzichtet Flávia auch auf jegliche Forderungen nach Schadensersatz oder moralischer Wiedergutmachung im Zusammenhang mit dem bisherigen Verfahren;
Das Gerichtsverfahren ist abgeschlossen und alle Berufungsverfahren oder anhängigen Angelegenheiten sind gefährdet.
Laut dem Generalstaatsanwalt der Union, Jorge Messias, wahrt die Schlichtung „die Rechtmäßigkeit, wahrt die Verfassungsmäßigkeit und korrigiert einen Weg, der in die falsche Richtung ging“.
In einem von der Regierung veröffentlichten Material erklärte der Minister außerdem, dass die Bundesregierung eine „tiefgreifende Reflexion“ über den aktuellen Quotenprozess fördern sollte – der die Einrichtung eines Gremiums zur Heteroidentifikation zur Bewertung der Rassenerklärung von Kandidaten vorsieht.
Verstehe
Flávia Medeiros, 29 Jahre alt, erklärte sich selbst als schwarze Frau, als sie sich für den Wettbewerb für Kanzleibeamte in Itamaraty anmeldete. Sie trat ihr Amt im April an, wurde jedoch entlassen, nachdem sie vom Hetero-Identifikationsgremium abgelehnt worden war (siehe Bild unten).
Obwohl eine erste Gerichtsentscheidung ihr den Amtsantritt erlaubte, entschied ein Richter, dass sie das Amt ohne Abschluss des Prozesses nicht hätte antreten können.
Flávia Medeiros, links im Alter von 29 Jahren und rechts als Kind
Persönliches Archiv/Reproduktion
Cebraspe, der im Mai von dem Reporter kontaktiert wurde, berichtete, dass „die Fragen des Kandidaten im Rahmen der rechtlichen Schritte behandelt werden und aus diesem Grund Klarstellungen ausschließlich in den Akten vorgenommen werden“.
🔎 Heteroidentifizierungsausschüsse sind Gremien, die in der Regel aus fünf Personen bestehen und das körperliche Erscheinungsbild des Kandidaten analysieren, um zu entscheiden, ob er oder sie gesellschaftlich als schwarz wahrgenommen wird. Erfahren Sie hier, wie sie funktionieren.
Selbsternannter schwarzer Kandidat wird aus Itamaraty entlassen
Reproduktion
Flávia lebte in Vitória (ES) und sagt, sie sei nur nach Brasília gezogen, um ihr Amt in Itamaraty anzutreten. Zudem unterschrieb er einen 36-monatigen Mietvertrag und kündigte seinen alten Job.
„Es hat viele Jahre des Studiums, der Hingabe und der Opfer gekostet, um hierher zu kommen, und jetzt sehe ich, wie dieser Traum durch eine Herausforderung meiner eigenen Identität, der Person, die ich schon immer war, unterbrochen wird. Das tut mir auf eine Weise weh, die schwer zu erklären ist, denn es ist nicht nur eine Position oder eine berufliche Chance, sondern etwas, das ich als Lebensprojekt aufgebaut habe“, sagt Flávia.
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