Das Verbrauchervertrauen in São Paulo verzeichnet im Mai einen Rückgang von 0,4 %
⚡ Kurzzusammenfassung
Der Verbrauchervertrauensindex (ICC) in São Paulo verzeichnete im Mai einen leichten Rückgang um 0,4 % auf 120,6 Punkte, verglichen mit 121,1 Punkten im April.
Der Verbrauchervertrauensindex (ICC) in São Paulo verzeichnete im Mai einen leichten Rückgang um 0,4 % auf 120,6 Punkte, verglichen mit 121,1 Punkten im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat 2025 verzeichnete der Index im Mai einen Anstieg von 7,9 %.
Die Daten wurden diesen Montag (8) vom Verband für Handel mit Waren, Dienstleistungen und Tourismus des Bundesstaates São Paulo (FecomercioSP) veröffentlicht.
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Laut FGV steigt das Verbrauchervertrauen zum zweiten Mal in Folge.
Das Branchenvertrauen erreicht den niedrigsten Stand seit 2020.
Die ICC-Skala reicht von null (völliger Pessimismus) bis 200 Punkten (völliger Optimismus). Die 100-Punkte-Marke ist die Grenze, die Optimismus von Pessimismus trennt.
Laut FecomercioSP spiegelt das Mai-Ergebnis das aktuelle wirtschaftliche Umfeld wider. Zu den Hauptfaktoren, die den ICC negativ beeinflussen, gehört der Basiszinssatz (Selic) von 14,5 % pro Jahr, der Kredite verteuert und Ratenkäufe sowie Finanzierungen erschwert.
Positiv zu vermerken ist laut FecomercioSP das neue Desenrola Brasil, ein Programm, das Rabatte von bis zu 90 % auf Kreditkartenschulden, Sonderschecks und Privatkredite bietet.
„FecomercioSP weist darauf hin, dass das Programm die künftige Wahrnehmung der Familien hinsichtlich ihrer eigenen finanziellen Umstrukturierung verbessern kann, seine konkreten Auswirkungen auf den Konsum jedoch schrittweise erfolgen müssen und von der effektiven Einhaltung, den von den Finanzinstituten angebotenen Bedingungen und der tatsächlichen Zahlungsfähigkeit der Familie abhängen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
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