Experte betont Bedeutung des Dengue-Impfstoffs: „unbestreitbar“ Das städtische Gesundheitsamt von Rio de Janeiro hat die Anwendung des vom Butantan-Institut hergestellten Dengue-Impfstoffs ausgesetzt. Die Maßnahme wurde auf Empfehlung des Gesundheitsministeriums ergriffen, das zwei verdächtige Todesfälle geimpfter Patienten in anderen Regionen des Landes untersucht. Nach Angaben der Bundesregierung zeigten die Opfer nach der Impfung Reaktionen. Ziel der Untersuchung ist es zu klären, ob ein Zusammenhang zwischen Todesfällen und Impfungen besteht. Der Butantan-Impfstoff ist seit Februar dieses Jahres in der Stadt Rio ausschließlich für medizinisches Fachpersonal erhältlich. Nach Angaben des Rathauses wurden 7.002 Dosen verabreicht, ohne dass in der Stadt schwerwiegende unerwünschte Ereignisse registriert wurden. Das städtische Gesundheitsamt betonte, dass die Aussetzung eine Vorsichtsmaßnahme sei und den Anweisungen des Gesundheitsministeriums folge, während die Untersuchungen abgeschlossen seien. Die Empfehlung der Bundesregierung bezieht sich lediglich auf den vom Butantan-Institut hergestellten Impfstoff. Der Dengue-Impfstoff des Takeda-Labors, der seit 2024 im öffentlichen Netz für Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren verfügbar ist, unterliegt keinen Einschränkungen. Nach Angaben des Rathauses läuft die Anwendung des Takeda-Impfstoffs für die angegebene Zielgruppe normal weiter.