Nach monatelangen Treffen und Diskussionen, an denen mehr als 120 libysche Persönlichkeiten aus verschiedenen Regionen sowie politischen und sozialen Bewegungen teilnahmen, schloss der Libysche Strukturierte Dialog seine Arbeit ab und verlagerte die Debatte vom Inhalt der Empfehlungen auf deren praktisches Schicksal. Dabei stellte sich die Frage, ob dieser Weg in der Lage ist, einen echten Durchbruch in der Libyen-Krise zu erzielen oder sich in die Liste der Initiativen aufzunehmen, die an den Grenzen des theoretischen Konsenses stehen blieben.