Die US-Regierung Donald Trump kündigte am 16. (Ortszeit) an, dass sie das 1979 eingeführte „Duration of Status (D/S)“-System abschaffen werde, um die Einreise ausländischer Studenten zu erleichtern. Demnach wird ab dem 15. September die Aufenthaltsdauer in den USA für internationale Studierende (F-Visum), Austauschstudierende und Gastwissenschaftler (J-Visum) auf maximal vier Jahre begrenzt. Bisher konnten Sie auf unbestimmte Zeit in den USA bleiben, wenn Sie Ihr Studium fortsetzten. Jetzt, nach vier Jahren, müssen Sie sich einer Überprüfung durch die US-amerikanische Staatsbürgerschafts- und Einwanderungsbehörde (USCIS) unter dem Department of Homeland Security unterziehen und eine separate Verlängerungsgenehmigung erhalten. Auch die Aufenthaltsdauer für I-Visa, die von den USA an ausländische Journalisten ausgestellt werden, wurde von 5 Jahren auf 240 Tage deutlich verkürzt. Insbesondere chinesische Journalisten definierten es als viel kürzer, nämlich 90 Tage. Das bedeutet, dass Korrespondenten aus verschiedenen Ländern der USA alle 240 bzw. 90 Tage eine Genehmigung für eine Aufenthaltsverlängerung einholen müssen. Diese Regelung gilt sowohl für bestehende Visuminhaber als auch für neue Visumantragsteller. Infolgedessen besteht die Einschätzung, dass die Unsicherheit eines Auslandsstudiums in den USA zugenommen hat.