• Raja Pervez Ashraf ist zuversichtlich, dass die Partei die kommenden Wahlen gewinnen wird • warnt Indien davor, „einen hohen Preis zu zahlen“, wenn es versucht, Pakistans Anteil am Wasser zu stoppen LAHORE: Die Frage der Flüchtlingssitze sei verfassungsrechtlicher Natur und werde von der kommenden gesetzgebenden Versammlung von Azad Jammu & Kashmir (AJK) entschieden, sagte der ehemalige Premierminister Raja Pervez Ashraf am Donnerstag. Auf einer Pressekonferenz äußerte der Präsident der PPP Central Punjab seine Zuversicht, dass seine Partei einen überzeugenden Sieg bei den bevorstehenden AJK-Wahlen erringen werde, und fügte hinzu, dass nur freie, faire und transparente Wahlen dazu beitragen könnten, die Probleme der Region anzugehen. Er kündigte außerdem an, dass PPP-Vorsitzender Bilawal Bhutto-Zardari die Region bald besuchen werde. Ashraf bekräftigte, dass die PPP an einen friedlichen politischen Kampf glaube und sagte, die aktuelle Situation erfordere einen umfassenden politischen Dialog unter Einbeziehung aller politischen Kräfte. Er sagte, die PPP-Führung, darunter Zulfikar Ali Bhutto, Benazir Bhutto und Präsident Asif Ali Zardari, habe eine tiefe historische Verbindung zu Kaschmir und fügte hinzu, dass die Partei in der Kaschmir-Frage niemals Kompromisse eingehen werde. Ashraf beschrieb die PPP als die repräsentative Partei des Volkes von AJK und sagte, sie benötige keine Zusicherungen von außen. Er bekräftigte, dass Kaschmir die Halsschlagader Pakistans sei und erinnerte daran, dass Zulfikar Ali Bhutto die Position Pakistans zu diesem Thema immer eindringlich dargelegt habe. Die Kommentare des PPP-Vorsitzenden kamen einen Tag, nachdem Parteivorsitzender Bilawal Bhutto-Zardari am Mittwoch mit dem stellvertretenden Premierminister Ishaq Dar zusammentraf, um die allgemeine politische Situation und Entwicklungen in AJK und Gilgit-Baltistan zu besprechen. Im Mittelpunkt der Diskussion zwischen den beiden Staats- und Regierungschefs standen die aktuellen politischen und administrativen Entwicklungen in AJK und Gilgit-Baltistan. Beide Staats- und Regierungschefs hatten ihr Engagement bekräftigt, dafür zu sorgen, dass die bevorstehenden Parlamentswahlen in Azad Jammu und Kaschmir unter den strengsten Standards der Wahlintegrität, Transparenz und demokratischen Fairness durchgeführt werden. „Zahlen Sie einen hohen Preis“ Ashraf sagte, Pakistan werde seine Wasserressourcen um jeden Preis schützen und warnte davor, dass Indien, wenn es versuche, die Wasserversorgung Islamabads zu stoppen, „einen hohen Preis zahlen“ müsse, da Wasser die Lebensader des Landes sei und unter keinen Umständen gestoppt werden dürfe. Herr Ashraf kritisierte Indiens Haltung zum Indus-Wasser-Vertrag scharf und sagte, Neu-Delhi versuche, den Wasseranteil Islamabads zu stoppen, obwohl es nicht befugt sei, den Vertrag einseitig auszusetzen. Er bezeichnete Indiens Position als unlogisch und behauptete, dass der Internationale Gerichtshof eine solche Haltung ebenfalls abgelehnt habe. Ashraf behauptete, Indien versuche seine Niederlage vom 10. Mai zu rächen, indem es Instabilität in Pakistan schaffe. Er forderte die Nation auf, sich an die Opfer der Streitkräfte und der Märtyrer zu erinnern, und sagte, dass Generationen Opfer für die Entwicklung und das Überleben der Nationen bringen würden. Veröffentlicht in Dawn, 10. Juli 2026