Mehrere Staatsoberhäupter werden an diesem Donnerstag, dem 18. Juni, in Accra zum zweiten Tag des Gipfels erwartet, der den Wiedergutmachungen im Zusammenhang mit Sklaverei und Kolonialismus gewidmet ist. Nach einem ersten Tag voller technischer Diskussionen hinter verschlossenen Türen ist es nun an der Zeit für die politischen Führer, mit einem Ziel: zu versuchen, die durch die jüngste UN-Resolution zu den Folgen der Sklaverei geschaffene Dynamik in konkrete Maßnahmen umzusetzen. An der ghanaischen Küste, in Cape Coast, wo die Geschichte des Sklavenhandels noch immer allgegenwärtig ist, findet die Debatte besondere Resonanz.