Premierminister beschlagnahmt in Rio mehr als 30 Ballons in etwas mehr als einem Monat
⚡ Kurzzusammenfassung
Die Militärpolizei von Rio beschlagnahmte zwischen dem 7. Juni dieses Jahres in mehreren Städten Rio de Janeiros 31 Ballons.
Die Militärpolizei von Rio beschlagnahmte zwischen dem 7. Mai und dem 15. Juni dieses Jahres in mehreren Städten Rio de Janeiros 31 Ballons. Der Zeitraum fällt mit den Juni-Feierlichkeiten zusammen, einer Zeit, die historisch mit der Zunahme der Ballonstarts verbunden ist.
Die Aktionen des Environmental Police Command (CPAm) führten zur Festnahme der Beteiligten und zur Beschlagnahmung von Materialien, die bei der Herstellung und Freigabe der Ballons verwendet wurden, wie Lötlampen, Gasflaschen, Metallkonstruktionen zur Halterung der Artefakte sowie Sprengstoff und große Flaggen.
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Im bisherigen Jahresverlauf wurden zwischen dem 1. Januar und dem 15. Juni im gesamten Bundesstaat 42 Ballons beschlagnahmt, was die Notwendigkeit kontinuierlicher Inspektions- und Sensibilisierungsmaßnahmen in der Bevölkerung verdeutlicht.
Laut dem Sekretär der Militärpolizei, Oberst Sylvio Guerra, ist die Beteiligung der Gesellschaft unerlässlich, um Unfälle zu verhindern und Leben zu retten.
„Es ist wichtig, dass die Bevölkerung versteht, dass das Aufsteigen von Luftballons ein Verbrechen ist und Leben gefährden kann“, betonte er. „Das Bewusstsein der Gesellschaft und die Zusammenarbeit durch Berichterstattung sind von entscheidender Bedeutung, um die Umwelt zu schützen und die Sicherheit aller zu gewährleisten“, fügte er hinzu.
Umweltkriminalität
Mit der Ankunft der Juni-Feste nimmt die illegale Freisetzung von Ballons zu, eine Praxis, die gesetzlich verboten ist.
Juni-Heißluftballons, die brennbar und unbemannt sind, können bei ihrem Absturz, insbesondere bei trockenem Wetter, Brände in der Vegetation, in Häusern und im Stromnetz verursachen.
Eine weitere Bedrohung besteht für die Zivilluftfahrt. Radargeräte sind aufgrund der Wetterbedingungen oft nicht in der Lage, Ballons zu erkennen, was das Risiko von Kollisionen mit Flugzeugen erhöht.
Wer beim Herstellen, Verkaufen, Transportieren oder Freigeben von Ballons erwischt wird, kann mit einer Gefängnisstrafe von ein bis drei Jahren bestraft werden. Darüber hinaus kann Ihnen für jeden beschlagnahmten Ballon eine Geldstrafe von 500 R$ auferlegt werden.
Beschwerden können anonym über Disque-Balão (Grüne Linie Disque-Denúncia), telefonisch unter 0300 253 1177 oder über die Website www.disquedenuncia.org.br/green-line eingereicht werden.
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