Die Mode beansprucht einmal mehr ihre politische Dimension. Von Vorschlägen, die traditionelle ästhetische Normen in Frage stellen, bis hin zu Kollektionen, die von Krieg, Migration oder kultureller Vielfalt inspiriert sind, nutzen mehrere Designer die Laufstege, um gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen und Debatten über Identität, Inklusion und Widerstand zu eröffnen. In dieser Ausgabe untersuchen wir, wie Marken wie Matières Fécales, Yohji Yamamoto oder Issey Miyake Kreativität nutzen, um Grenzen zu sprengen, und wie Initiativen wie La Fabrique Nomade Mode zu einem Integrationsinstrument für Migranten machen. Außerdem reisten wir mit Lilia Litkovska in die Ukraine, um herauszufinden, wie der Krieg weiterhin das künstlerische Schaffen beeinflusst. Kann Mode im 21. Jahrhundert weiterhin eine Form der Rebellion sein?