Eine im achten Monat schwangere Frau, die mit ihrem Baby stirbt, weil es an Pflegepersonal mangelt, Operationen unter Narkose, die durch Stromausfälle unterbrochen werden: Es gibt zahlreiche Zeugenaussagen, die den Bankrott des Gesundheitssystems in Gabun belegen. Da ist diese Mutter, die seit 13 Jahren gegen die Verwaltung und das Justizsystem kämpft und darauf wartet, zu erfahren, ob sie diese Woche nach Paris fliegen kann: Dort ist ein lebenswichtiger chirurgischer Eingriff für ihren Sohn geplant, der 2013 in Libreville Opfer eines medizinischen Fehlers wurde. Eine Angelegenheit, die an die Spitze des Staates gebracht wird. Anweisungen wären gegeben worden. Doch wenige Tage vor der Operation sind die für die medizinische Evakuierung notwendigen Mittel noch nicht freigegeben.