Familienplakat, das Gerechtigkeit im Fall Arthur fordert Reproduktion/persönliches Archiv Die Leiche des 11-jährigen Jungen Arthur de Mello da Silva, der nach einer Schrotvergiftung starb, wird an diesem Samstagnachmittag (13) auf dem Friedhof Vila Rosali in São João de Meriti beigesetzt. Die Totenwache soll um 13:00 Uhr und die Beerdigung um 16:30 Uhr beginnen. Das Ergebnis des toxikologischen Untersuchungsberichts des Jungen bestätigte, dass er Terbufos-Sulfoxid, im Volksmund Chumbinho genannt, eingenommen hatte. Er starb in der Nacht zum Donnerstag nach mehr als einer Woche im Krankenhaus. Daher geht die Hauptermittlungslinie der Mordkommission Baixada Fluminense (DHBF) davon aus, dass das Kind möglicherweise vergiftet wurde. Die Substanz wurde in einer Magenspülung nachgewiesen, die am Legal Medical Institute (IML) analysiert wurde. 🟩g1 Rio ist auf GloboPop, Globos neuer vertikaler Kurzvideo-App, kostenlos auf Ihrem Handy verfügbar. In der App können Sie die g1 Rio-Bühne verfolgen, um keine Folge zu verpassen. Laden Sie GloboPop herunter. Zusätzlich zum Pellet fanden Experten auch Spuren von Lidocain und Midazolam in dem vom Kind gesammelten Material, der Nachweis der Substanzen könnte jedoch mit der medizinischen Versorgung im Krankenhaus zusammenhängen. Nach Angaben von Verwandten aß er am 31. Mai auf einer Party seiner Großmutter mütterlicherseits ein Stück Kuchen und wurde krank. 11-jähriger Junge mit Verdacht auf Vergiftung im Krankenhaus gestorben, nachdem er Kuchen gegessen hatte Der Vorfall war am 2. beim 64. DP (São João de Meriti) vom Vater des Jungen, Ademir de Mello, registriert worden, der bereits vermutete, dass sein Sohn Pellets verschluckt hatte, eine Substanz, die oft illegal als Rodentizid verkauft wird. In den letzten Tagen berichtete die Familie, dass der Gesundheitszustand des Kindes heikel sei. Nach Angaben seines Vaters litt Arthur unter einer starken Gehirnschwellung und reagierte nur begrenzt auf Medikamente. Die Mutter des Jungen, Lindiane da Silva, forderte eine Aufklärung des Falls. „Das Heilmittel meines Sohnes ist Gerechtigkeit“, sagte er. Mit den Ergebnissen des toxikologischen Gutachtens wird die vorsätzliche Kontamination zum Hauptverdacht der DHBF, die den Fall nach Arthurs Tod übernommen hat. Zeugen müssen angehört werden und weitere Schritte sind im Gange, um herauszufinden, was den klinischen Zustand des Kindes verursacht hat. Arthurs Vater hat bereits eine Stellungnahme abgegeben.