WM: Fenaj prangert Blamage gegenüber Journalisten in den USA an
⚡ Kurzzusammenfassung
Der Nationale Journalistenverband (Fenaj) äußerte sich besorgt über Berichte von Pressefachleuten über die Weltmeisterschaft 2026.
Der Nationale Journalistenverband (Fenaj) äußerte sich besorgt über Berichte von Pressefachleuten über die Weltmeisterschaft 2026. Sie geben an, in den Vereinigten Staaten, einem der Hauptsitze der Veranstaltung neben Mexiko und Kanada, mit Episoden der Peinlichkeit, Verbreitungsbeschränkungen und Schwierigkeiten bei der Ausübung journalistischer Aktivitäten konfrontiert gewesen zu sein.
In einer am Donnerstag (11) veröffentlichten und von der Kommission der Journalistinnen und der Nationalen Journalistinnenkommission für soziale Gleichstellung (Conajira) unterzeichneten Mitteilung hob Fenaj den Fall der Journalistin Karine Alves von TV Globo als einen der schwerwiegendsten Fälle hervor.
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Laut einem von der Fachkraft geteilten Bericht wurde sie bei der Einreise in die USA von der regulären Einwanderungslinie ausgeschlossen, von Agenten hart behandelt und einer Haarkontrolle unterzogen. Karine sagt, dass sich das Verfahren nur an im Land ankommende Schwarze gerichtet hätte.
Für Fenaj stellt die Episode eine rassistische und fremdenfeindliche Behandlung dar und ergänzt andere Berichte über Pressevertreter und Fans, die den Wettbewerb verfolgen.
Die Organisation verwies auch auf den Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Abdulkadir Artan, dem die Einreise in die USA zur Teilnahme am Turnier untersagt wurde.
Zusätzlich zu den Vorfällen, die sich an Einwanderungsstationen ereigneten, berichteten Journalisten von Hindernissen bei der Sportberichterstattung, darunter Bewegungseinschränkungen in den von den Mannschaften während des Trainings genutzten Räumen.
Angesichts dieses Szenarios teilte Fenaj mit, dass es im Rahmen des Internationalen Journalistenverbandes (IFJ) die Weiterleitung eines Dokuments an den Internationalen Fußballverband (FIFA) verteidigen werde, damit die Organisation angemessene Arbeitsbedingungen für für die Arbeit bei Wettbewerben akkreditierte Profis gewährleisten könne.
Zu den Vorschlägen gehören die Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen ohne Diskriminierung für alle Nationalitäten, die Schaffung unabhängiger Mechanismen zur Entgegennahme und Untersuchung von Berichten über Belästigung, Gewalt und Diskriminierung, die Annahme spezifischer Schutzprotokolle für Journalistinnen und die Verpflichtung der Gastländer zur Pressefreiheit, Bewegungsfreiheit und der beruflichen Unabhängigkeit von Kommunikationsmitarbeitern.
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