Die RJ-Zivilpolizei startete am Freitag (12) eine Operation gegen eine kriminelle Organisation, die mit dem Dritten Reinen Kommando (TCP) in Verbindung steht und Bewohner von Grundstücken rund um den São Carlos-Komplex in der zentralen Region von Rio de Janeiro räumte. Beim Eintreffen der Teams kam es zu heftigen Schüssen. Nach Angaben der Polizeistation zur Unterdrückung organisierter Kriminalität und Sonderermittlungen (Draco-IE) wurden Händler und Familien, die auf den Straßen von Cidade Nova lebten, Drohungen, Erpressungen und Peinlichkeiten ausgesetzt, ihre Immobilien und Gewerbebetriebe aufzugeben oder zu verkaufen. Draco-Agenten gingen mit Unterstützung der Special Resources Coordination (Core) und der Zivilpolizei von Minas Gerais los, um 43 Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbefehle in Rio de Janeiro, Minas Gerais und São Paulo auszuführen. Das Gericht ordnete außerdem die Sperrung von rund 60 Millionen R$ sowie die Beschlagnahme von Immobilien, Luxusfahrzeugen und anderen Vermögenswerten an, die im Rahmen des Plans zur Verschleierung von Vermögenswerten der Organisation identifiziert wurden. Jetzt auf g1 🟩Bom Dia Rio ist auf GloboPop, Globos neuer vertikaler Kurzvideo-App, kostenlos auf Ihrem Handy verfügbar. In der App können Sie die Bom Dia Rio-Etappe verfolgen, um kein Detail zu verpassen. Laden Sie GloboPop herunter. Einschüchterung und Geldwäsche Nach Angaben der Zivilpolizei schuf das TCP eine Struktur wirtschaftlicher Ausbeutung, die über den Drogenhandel hinausging. Die Untersuchung zeigt, dass die Mitglieder der Fraktion ein Umfeld permanenter Einschüchterung geschaffen haben, um ihre territoriale und wirtschaftliche Kontrolle über die Grenzen der Gemeinschaft hinaus auszudehnen. Den Ermittlungen zufolge wurden die nach den Ausweisungen erlangten Immobilien auf den Namen Dritter und mit der Fraktion verbundener Unternehmen registriert, was es ermöglichte, den von der Fraktion angehäuften Vermögenswerten den Anschein von Legalität zu erwecken. Die Untersuchung ergab auch einen Geldwäscheplan über Briefkastenfirmen. Nach Angaben der Polizei wurden Autoteileläden, die in den letzten Jahren Millionen von Reais erwirtschafteten, genutzt, um Ressourcen vor dem Drogenhandel zu verbergen. Die Zivilpolizei gab an, dass die Finanzstruktur in direktem Zusammenhang mit der Führung des Drogenhandels im São Carlos-Komplex stand und dazu diente, die Vermögenswerte und Aktivitäten der Fraktion zu stärken. Waffenhandel Die Ermittlungen ergaben auch die Existenz eines Netzwerks, das sich auf den geheimen Handel mit Schusswaffen konzentriert. Nach Angaben der Polizei waren Mitglieder der Organisation am Kauf, der Vermittlung und der Lieferung von Waffen an von der TCP dominierte Gemeinden beteiligt und trugen so zur Stärkung der militärischen Macht der Fraktion bei. Zu den Ermittlern gehören Anderson Rosa Mendonça, bekannt als Coelho, der zum Leiter der Organisation ernannt wurde; Leonardo Miranda da Silva, Empada; Rafael Carlos da Silva Ferreira, Parazão oder Paraíba; und Marcílio Cheru de Oliveira, der kleine Cheru. Die Ermittlungen dauern an und die Analyse des beschlagnahmten Materials könnte nach Angaben der Zivilpolizei die Grundlage für neue Phasen der Operation bilden.