Mehr als 330 Millionen US-Dollar sollte die israelische Regierung bereitstellen, um neue Siedlungen im Westjordanland zu verwirklichen, die in den letzten drei Jahren genehmigt wurden. Laut der Organisation Peace Now handelt es sich hierbei nicht um den Standardplanungsprozess und die israelische Regierung versucht, Zeit vor möglichen Wahlen zu gewinnen. Derzeit verfügen die Siedlungen nur über eine begrenzte Infrastruktur, aber mit diesem Budget können Zufahrtsstraßen, Abwassersysteme, Wasseranschlüsse und provisorische Wohnkomplexe gebaut werden. Menschenrechtsorganisationen prangern einen Prozess an, der die Gründung eines palästinensischen Staates noch unrentabler machen würde.