Einer der WM-Austragungsorte, Mexiko-Stadt, steht vor einer strukturellen Herausforderung: Bodensenkungen Mexiko-Stadt, einer der Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft 2026, steht vor einer wachsenden strukturellen Herausforderung: Bodensenkungen. Teilweise erreicht das Phänomen etwa zwei Zentimeter pro Monat, und in mehreren Teilen der Hauptstadt sind die Auswirkungen bereits sichtbar. Auf dem Zócalo, dem Hauptplatz der Stadt, ist das Problem offensichtlich. Die Türme der Metropolitan Cathedral neigen sich zur Seite, während sich eine benachbarte Kapelle in die entgegengesetzte Richtung neigt. Auch der Nationalpalast, Sitz der mexikanischen Regierung, wirkt fehl am Platz. Mexiko-Stadt, einer der Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft 2026, leidet unter Bodensenkungen TV Globo Die Hauptstadt gilt als die am stärksten sinkende Stadt der Welt und verzeichnet jährlich etwa 24 Zentimeter Senkung, was zwei Zentimetern pro Monat entspricht. Ein NASA-Satellit überwacht diese Veränderungen in Echtzeit. Professor Dora Freire erklärt, dass das Phänomen auftritt, weil die Stadt auf einer Reihe alter Seen gebaut wurde. Derzeit werden rund 70 % der Wasserversorgung der Hauptstadt aus unterirdischen Grundwasserleitern entnommen. Je mehr Wasser entzogen wird, desto stärker verdichtet und sinkt der Boden. „Dies kann für die städtische Infrastruktur sehr gefährlich sein, da Brüche eine Gasleitung, eine Schule oder ein Krankenhaus beeinträchtigen können“, sagt er. Im Inneren der Metropolitankathedrale hilft ein im Mittelschiff installiertes Pendel, die Situation zu überwachen. Eine Markierung und eine Grafik auf dem Boden zeigen in Echtzeit die durch Bodeninstabilität verursachte Bewegung der Struktur an. Mexiko-Stadt, einer der Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft 2026, leidet unter Bodensenkungen Globus