Bei einem Einsatz der Militärpolizei wird in Paraisópolis ein Mann erschossen
⚡ Kurzzusammenfassung
Bei einem Polizeieinsatz am Dienstagabend (9) wurde in Paraisópolis, südlich der Hauptstadt São Paulo, ein Mann erschossen.
Bei einem Polizeieinsatz am Dienstagabend (9) wurde in Paraisópolis, südlich der Hauptstadt São Paulo, ein Mann erschossen. Bewohner der Gemeinde berichteten von Angst und Besorgnis wegen des Einsatzes der Militärpolizei vor Ort, die Betäubungsbomben einsetzte und Schüsse abfeuerte.
„Tactical Force-Teams des 16. Metropolitan Battalion führten Patrouillen in der Gemeinde durch, als sie versuchten, sich einem Verdächtigen zu nähern, der auf die Polizei schoss und versuchte zu fliehen, wie aus dem Vorfallprotokoll hervorgeht“, heißt es in einer Mitteilung des Sekretariats für öffentliche Sicherheit (SSP) von São Paulo.
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Das Ministerium fügt hinzu, dass es eine Festnahme wegen Drogenhandels und illegalem Besitz einer Schusswaffe gegeben habe. „Der Mann wurde nach dem Eingreifen der Polizei angefahren und in das Krankenhaus Campo Limpo gebracht, wo er unter Polizeieskorte im Krankenhaus bleibt“, fügte das Ministerium hinzu.
Dem Text zufolge wurden nach dem Vorfall Polizeiteams mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen und zwei Verdächtige auf einem Motorrad auf ein Fahrzeug geschossen. Ein durch die Region fahrender Bus wurde von Schüssen getroffen, verletzt wurde jedoch niemand.
In den sozialen Medien gepostete Videos zeigen etwa 15 Polizisten, die mit Schutzschilden eine Gemeindestraße entlang vorrücken, gefolgt von einem Polizeiauto. Auf einem anderen Bild sind vier Agenten zu erkennen, die in die Richtung schießen, in der einige Feuerwerkskörper explodierten.
Der Fall wurde dem 89. Polizeibezirk vorgelegt. „Die Körperkameras der diensthabenden Polizeibeamten zeichneten den Vorfall auf. Die Ermittlungen zur Identifizierung und Lokalisierung der weiteren Personen, die an der Schießerei auf die Polizeiteams und dem Schaden für das Kollektiv beteiligt waren, werden fortgesetzt. Die Polizeiarbeit in der Region wird weiterhin verstärkt“, erklärte das Sekretariat.
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