Gericht ordnet Schließung der Geheimdeponie in Jacarepaguá an
⚡ Kurzzusammenfassung
Das Gericht von Rio ordnete die Einstellung der Aktivitäten auf einer geheimen Mülldeponie in der Gemeinde Outeiro in Jacarepaguá an.
Das Gericht von Rio ordnete die Einstellung der Aktivitäten auf einer geheimen Mülldeponie in der Gemeinde Outeiro in Jacarepaguá an. Der vorläufige Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Landes sieht zudem ein Verbot der Tierhaltung auf dem Gelände vor.
Die Maßnahme sieht außerdem vor, dass der Staat und die Gemeinde Rio de Janeiro einen integrierten Aktionsplan zur Eindämmung von Umweltschäden und zur Verhinderung neuer irregulärer Räumungen vorlegen.
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Darüber hinaus müssen sie sämtliches in der Umgebung entsorgtes Material entfernen und für eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung sorgen.
Die öffentliche Zivilklage wurde von der 1. Staatsanwaltschaft für kollektive Vormundschaft zum Schutz der Umwelt und des kulturellen Erbes der Hauptstadt eingereicht.
Der Klage zufolge wurde die Mülldeponie illegal von den Eigentümern eines nahegelegenen Grundstücks errichtet und dort werden seit mehreren Jahren Abfälle aller Art ohne jegliche Umweltkontrolle oder Genehmigung aufgenommen.
Das Gelände wird von Unternehmen genutzt, die Müll transportieren und Müllcontainer für Bauschutt vermieten. Die unregelmäßige Praxis hat auch zur Abholzung der Wälder und zur Bodenverschmutzung geführt.
Bei den Ermittlungen wurde außerdem der Betrieb einer Marmorfabrik ohne Umweltlizenz in der Gegend sowie die unzulässige Zucht von Tieren wie Schweinen und Hähnen festgestellt.
Ziel der Entscheidung ist es, die durch die Deponie verursachte Umweltzerstörung zu stoppen und die Risiken für die örtliche Bevölkerung zu verringern, insbesondere im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit und der Möglichkeit von Explosionen, die durch die Ansammlung von Methangas im Untergrund in dem Gebiet verursacht werden.
Inspektion
Das Staatssekretariat für Umwelt und Nachhaltigkeit (Meere) und das Staatliche Institut für Umwelt (Inea) haben den Standort bereits inspiziert. Eine zu ergreifende Maßnahme wäre die Errichtung von Mauern an zwei Eingängen, um die Zufahrt durch LKWs mit Bauschutt und Müll zu verhindern.
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