Der Einsatz in Maré beeinträchtigt den Alltag der Bewohner und sorgt im BRT für Panikmomente
⚡ Kurzzusammenfassung
Passagiere an der BRT-Station mussten sich auf den Boden werfen, um sich vor den Schüssen zu schützen Reproduktion/TV Globo Der laufende Polizeieinsatz im Complexo da Maré in der Nordzone von Rio hat bereits an diesem Mittwoch (10) direkte Auswirkungen auf das Leben der Bewohner und Arbeiter in der Region.
Passagiere an der BRT-Station mussten sich auf den Boden werfen, um sich vor den Schüssen zu schützen
Reproduktion/TV Globo
Der laufende Polizeieinsatz im Complexo da Maré in der Nordzone von Rio hat bereits an diesem Mittwoch (10) direkte Auswirkungen auf das Leben der Bewohner und Arbeiter in der Region. Neben gesperrten Straßen und Änderungen im öffentlichen Nahverkehr war die Aktion von Momenten der Panik bei den Durchreisenden geprägt.
An der BRT-Station Fiocruz erlebten die Passagiere inmitten heftiger Schüsse Szenen der Verzweiflung. Berichten zufolge mussten sich Menschen, die auf die Ankunft der Busse warteten, auf den Boden werfen, um sich vor den Schüssen zu schützen.
„Wie arbeitet man so? Ich hatte Angst. Ich bin hinter dem Safe (um mich zu schützen)“, sagte ein Passagier, der sich zum Zeitpunkt des Schusswechsels auf dem Bahnsteig befand.
Der Verkehr in der Region war ab den frühen Morgenstunden beeinträchtigt.
Anwohner berichten von Angst und Unsicherheit hinsichtlich der Häufigkeit der Operationen. „Wir wissen nie, wie der Tag sein wird. Heute konnten viele Menschen nicht zur Arbeit gehen“, sagte ein Bewohner der Gemeinde.
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