Die Bundesregierung sollte eine Ausweitung der Meeräschenfischerei veröffentlichen Die Bundesregierung gab am Donnerstag (9) bekannt, dass sie die Fangquote für Meeräsche in der traditionellen Form der Strandschleppnetzfischerei in Santa Catarina erhöhen wird. Die Maßnahme gilt nur für handwerkliche Fischer im Norden des Bundesstaates und erfolgt nach der vorübergehenden Aussetzung der Praxis, motiviert durch die Nähe der Fanggrenze für die Saison. Die Entscheidung, den Fischfang einzustellen, wurde am Sonntag (7) bekannt gegeben und löste im Bundesstaat heftige Kritik aus. Die Bundesregierung begründete das Verbot jedoch damit, dass das Verbot zum Schutz der Art erfolgte, nachdem die genehmigte Sammelhöchstmenge 90 %, entsprechend 1.198,8 Tonnen, erreicht hatte. Die Entscheidung, den Fischfang nur in der nördlichen Region von Santa Catarina auszuweiten, wurde getroffen, weil Meeräschenschwärme später in dieser Gegend ankommen. Historisch gesehen beginnt die Art ihre Wanderung aus dem Süden und erreicht den Norden des Staates erst im Juli. ✅ Klicken Sie auf den g1 SC-Kanal und folgen Sie ihm auf WhatsApp In einer Erklärung erklärte das Ministerium für Fischerei und Aquakultur, dass der Fang erst nach Veröffentlichung einer gemeinsamen Anordnung mit dem Ministerium für Umwelt und Klimawandel freigegeben werden könne. Bis zu diesem Mittwochmorgen (10) war das Dokument jedoch nicht veröffentlicht worden. 🐟🐟🐟 Die im Mai begonnene Schleppnetzfischerei ist ein Erbe von Santa Catarina und findet traditionell bis Ende Juli statt. Im Bundesstaat kam es in den ersten Tagen der Saison zu großen Mengen Meeräsche, einem Überschuss an Fisch und versorgungsbedingten Verkaufsschwierigkeiten. 📌 Nach Angaben der Bundesregierung dient die Quote dazu, die Menge an Fischen zu begrenzen, die gefangen werden dürfen, mit dem Ziel, den Raubfischfang der Art, wissenschaftlich Mugil Liza genannt, zu verhindern und sicherzustellen, dass die Art nicht ausstirbt und sich so fortpflanzen kann. Woher kommen Meeräschen? Die im Süden Brasiliens vorkommende Meeräschenart lebt die meiste Zeit des Jahres im Süßwasser. Im Winter wandert die Art aus dem Becken des Rio da Prata in Argentinien und Uruguay und von der Lagoa dos Patos in Rio Grande do Sul, um an den Stränden von Santa Catarina zu laichen. Auch vor der Küste von São Paulo wird das Tier gefischt, allerdings auf unterschiedliche Weise. Handwerkliches Meeräschenfischen in Santa Catarina Ben Ami/NSC VIDEOS: Meistgesehene g1 SC in den letzten 7 Tagen