Von Interpol wegen Beteiligung am internationalen Drogenhandel gesuchte Brasilianerin wird bei ihrer Landung in Brasilien festgenommen
⚡ Kurzzusammenfassung
Internationaler Flughafen São Paulo in Guarulhos.
Internationaler Flughafen São Paulo in Guarulhos.
Paulo Pinto/Agência Brasil
Eine Brasilianerin, die wegen Finanzierung des internationalen Drogenhandels verurteilt wurde, wurde am Freitag (5) bei der Landung auf dem internationalen Flughafen Guarulhos in São Paulo festgenommen. Die Frau, die als Modegeschäftsfrau in Uberaba im Triângulo Mineiro arbeitet, wurde von Interpol gesucht und während der Verbüßung eines Haftbefehls festgenommen.
Ihr Name und Alter wurden nicht veröffentlicht.
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Nach Angaben der Bundespolizei (PF) ereignete sich die Festnahme beim Aussteigen aus einem Flugzeug aus London, England.
Die Frau wurde wegen Finanzierung des internationalen Drogenhandels zu 8 Jahren und 9 Monaten Gefängnis verurteilt.
Frau verließ das Dreieck in Richtung Europa
Die Festnahme erfolgte während der Operation „Cerco Fechado“, bei der integrierte Geheimdienstaktionen der Sicherheitskräfte zusammengefasst sind.
Nach Angaben der beteiligten Unternehmen stellten die Geheimdienste fest, dass der Verurteilte das Triângulo Mineiro verlassen und sich auf den Weg nach Europa gemacht hatte.
Auf der Grundlage der gesammelten Informationen wurden Schritte unternommen, die zur Aufnahme des Namens der Frau in die Red Diffusion-Liste von Interpol führten, einem Mechanismus zur Lokalisierung und Festnahme international gesuchter Flüchtlinge.
Die Bundespolizei berichtete, dass die Ermittlungen weiterhin weitere Ziele ausfindig machen und kriminelle Organisationen im Zusammenhang mit Drogenhandel und Geldwäsche auflösen.
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Interpol-Flüchtling am internationalen Flughafen festgenommen
Was ist Rotdiffusion?
Das Red Diffusion Archive war die erste Datenbank von Interpol, die ursprünglich in analoger Form erstellt wurde.
🔴 Der erste rote Alarm in der Geschichte wurde 1947 ausgegeben. Ziel war es, einen Russen zu finden, der des Mordes an einem Polizisten beschuldigt wurde.
📑 Das Registrierungssystem bestand aus Pappkarten, die nach Namen (in alphabetischer und phonetischer Reihenfolge abgelegt), juristischen Dokumenten (wie personenbezogenen Daten und Kfz-Kennzeichen) und Straftaten (nach Art und Ort klassifiziert) klassifiziert waren.
💾 In den 1980er Jahren wurden Aufzeichnungen computerisiert. Derzeit verfügt die Organisation über 19 Datenbanken, die der Polizei weltweit zur Verfügung stehen, darunter beispielsweise Fingerabdrücke, DNA-Profile, gefälschte Dokumente und Kunstwerke.
📋 Neben „roter Diffusion“ (dem technischen und offiziellen Begriff) gibt es bei Interpol mehrere weitere Signale – jedes mit seinem spezifischen Zweck (und seiner Farbe). Sehen Sie sie alle in der Infografik unten:
Weit über die „Alarmstufe Rot“ hinaus – informieren Sie sich über alle Interpol-Sendungen
Juan Silva/g1
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