MPC fordert eine Untersuchung der 500 Millionen R$, die das Rathaus von Boa Vista für die Entwässerung ausgegeben hat
⚡ Kurzzusammenfassung
Zwischen Mai und Juni 2026 wurden Überschwemmungen auf Straßen und Alleen in Boa Vista registriert.
Zwischen Mai und Juni 2026 wurden Überschwemmungen auf Straßen und Alleen in Boa Vista registriert.
Reproduktion/Social Media
Das öffentliche Finanzministerium (MPC) von Roraima hat den Rechnungshof des Bundesstaates (TCE-RR) um eine Prüfung von mehr als 500 Millionen R$ gebeten, die in Entwässerungsarbeiten in Boa Vista investiert wurden. Die Agentur stellt die Frage, warum die Hauptstadt trotz Investitionen ständig überschwemmt wird.
Die Anfrage bewertet die Arbeit, die zwischen 2021 und 2026, während der Amtszeit des ehemaligen Bürgermeisters Arthur Henrique (PL) und den ersten Monaten des derzeitigen Bürgermeisters Marcelo Zeitoune (PL) geleistet wurde. Die Erklärung wurde von Rechtsanwalt Paulo Sérgio Oliveira de Sousa unterzeichnet.
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Nach Angaben der Agentur hat das Rathaus von Boa Vista in den letzten Jahren die Lösung kritischer Überschwemmungspunkte angekündigt. Das MPC stellte jedoch fest, dass im Winter 2026 wieder überflutete Straßen, Risikogebiete und von den Regenfällen betroffene Häuser auftraten.
In einer Mitteilung teilte das Rathaus von Boa Vista mit, dass es zwar noch nicht offiziell über die Vertretung des MPC informiert wurde, aber sobald diese mitgeteilt wird, die notwendigen Klarstellungen vornehmen wird. Das derzeitige Management gab außerdem an, dass in den letzten sechs Jahren 61,01 km Entwässerung in 242 Abschnitten durchgeführt wurden, wobei 45 kritische Punkte behoben und weitere 5 in Bearbeitung waren.
Der frühere Bürgermeister Arthur Henrique sagte, dass er „beruhigt“ sei, wenn es darum gehe, Inspektionen zu erhalten und für die frühere Verwaltung verantwortlich zu sein, die seiner Meinung nach „immer von Transparenz und der korrekten Verwendung öffentlicher Mittel geleitet“ worden sei.
Fehlender Plan und widersprüchliche Daten
Eine der Hauptfragen der Untersuchung ist das Fehlen eines Plans zur städtischen Regenwasserentwässerung und -bewirtschaftung. Die im Jahr 2024 durchgeführte Überprüfung des Boa Vista-Masterplans hat bereits die Notwendigkeit hervorgehoben, dass die Gemeinde dieses Dokument erstellen muss.
Neben der mangelnden Planung gibt die Agentur an, dass die offiziellen Daten zu den beschlossenen Standorten nicht übereinstimmen. Verschiedene Aussagen des Rathauses zeigen unterschiedliche Zahlen. Dies macht es schwierig, die an die Bevölkerung gelieferten Ergebnisse wirklich zu bewerten.
Regelmäßige Regenfälle
Der Staatsanwalt argumentiert, dass Überschwemmungen in der Hauptstadt kein unvorhersehbares Ereignis seien. Boa Vista hat regelmäßige Niederschläge mit einem historischen Durchschnitt von 1.716 Millimetern pro Jahr. Die Regenzeit konzentriert die Stürme zwischen April und September.
Das MPC-RR geht davon aus, dass die Stadtverwaltung das Szenario bereits kennt und die entsprechende Infrastruktur für hohe Volumina, wie sie beispielsweise in den Jahren 2024 und 2025 registriert werden, vorbereiten muss.
„Der Masterplan der Gemeinde selbst erkennt die Anfälligkeit der Stadt für Überschwemmungen an und verfügt über eine technische Kartierung der Risikogebiete“, betont der Staatsanwalt.
Ressourcen und Anforderungen
Bei der Prüfung wird auch die Verwendung öffentlicher Gelder verfolgt. Die Bundesbank von Roraima hat 106 Millionen R$ für Entwässerung und Asphalt in der Hauptstadt bereitgestellt. Das Rathaus kündigte außerdem ein kommunales Investitionspaket von über 500 Millionen R$ für den Sektor an.
Nach Angaben der Agentur muss die TCE-RR nur den Betrag überprüfen, der in die Entwässerung investiert wurde, die abgeschlossenen Arbeiten und das Verhältnis zwischen den Kosten und der Reduzierung von Überschwemmungen.
Um die Untersuchung voranzutreiben, forderte das MPC das Gericht auf, mehrere Dokumente vom Stadtrat von Boa Vista anzufordern. Die Liste umfasst eine Karte der kritischen Punkte, Verträge, Messungen der Arbeiten seit 2021, Berichte des Zivilschutzes und Ereignisaufzeichnungen. Nun entscheidet das TCE-RR über die Eröffnung des Audits.
Siehe Bericht über Regenschäden in Boa Vista:
Bewohner der Westzone von Boa Vista melden Schäden durch die Regenfälle
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