Badenoch, Cairngorms: Es begann mit einer winzigen Waldkiefer, die aus einer riesigen alten Birke wuchs, aber bald finde ich weitere Beispiele dieser seltsamen Magie Der Anblick reißt mich zusammen. Es sieht aus wie etwas aus einem Mythos oder einem Zauberbuch. Hier ist eine Miniatur-Waldkiefer, die 1,80 Meter hoch wächst, direkt in der Astgabel einer zottigen alten Birke. Es erfreut und verblüfft mich gleichermaßen. Bei weiteren Wanderungen entdecke ich weitere Beispiele dieser seltsamen Magie. Eine Eberesche und eine Birke scheinen aus demselben Stamm zu sprießen, während eine Stechpalme und ein Weißdorn so hoffnungslos miteinander verflochten sind, dass ich lange Zeit damit verbringe, Blätter, Zweige, Zweige und Stämme durchzugehen, nur um herauszufinden, wie tief diese Verbindung geht. Unten hat dieses seltsame Paar einen verrosteten Zaun in die Umarmung zwischen den Arten gezogen. Beim Nachforschen erfahre ich, dass hier einige Wunder am Werk sind. Erstens können Bäume so eng zusammenwachsen, dass sie sich verheddern und wie verbunden wirken. Gelegentlich reiben die Gliedmaßen im Wind jedoch immer wieder aneinander, reiben die Rinde ab und verwachsen. Einige teilen sogar Gefäßsysteme und leiten Wasser und Nährstoffe zwischen ihnen weiter. Es handelt sich um einen natürlichen Pfropfvorgang, der als Inoskulation bezeichnet wird und überall von der Basis des Stammes bis zu den höheren Zweigen stattfinden kann, die einen Verbindungsarm bilden. In der Folklore wird er „Ehemann-Baum“ genannt. Meistens kommt es innerhalb einer Art vor, manchmal überquert es jedoch die Wasserscheide. Weiterlesen...