Am Donnerstag, dem 21. Mai, evakuierten die südafrikanischen Behörden fast 400 Ausländer, die in einem religiösen Zentrum in Durban Zuflucht gesucht hatten. Sie hatten sich dort niedergelassen aus Angst vor zunehmend bösartigen Anti-Migranten-Gruppen. Insgesamt wurden rund 400 Menschen in ein staatliches Flüchtlingszentrum gebracht. Zu diesen Spannungen kommt es sechs Monate vor den Kommunalwahlen und vor dem Hintergrund eines zunehmenden fremdenfeindlichen Diskurses in Südafrika.