ISLAMABAD: Pakistan hat sein Luftraumverbot für indische Zivil- und Militärflugzeuge um einen weiteren Monat, bis zum 23. August, verlängert, wie aus einer am Samstag von der Pakistan Airports Authority (PAA) herausgegebenen Mitteilung an Flieger (Notam) hervorgeht. Die bisherige Beschränkung sollte am 24. Juli auslaufen. „Der pakistanische Luftraum steht für in Indien registrierte Flugzeuge und Flugzeuge, die von indischen Fluggesellschaften/Betreibern betrieben oder geleast werden, einschließlich Militärflügen, nicht zur Verfügung“, sagte der Notam. Laut Notam bleibt die Beschränkung bis zum 23. August 2026, 23:59 Uhr, in Kraft. Laut einem Dokument der pakistanischen Zivilluftfahrtbehörde (PCAA) aus dem Jahr 2022 ist der Luftraum des Landes in zwei Fluginformationsregionen (FIRs) unterteilt – Karachi und Lahore. Das Notam gilt sowohl für die FIRs Karachi (OPKR) als auch Lahore (OPLR). Indien und Pakistan haben ihre Lufträume seit Ende April 2025 für die Fluggesellschaften des anderen gesperrt, als die Spannungen zwischen ihnen nach einem tödlichen Angriff im von Indien besetzten Pahalgam in Kaschmir eskalierten. Am 24. April hatten Pakistans Spitzenpolitiker eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, darunter die Sperrung des Luftraums für alle indischen oder von Indien betriebenen Fluggesellschaften mit sofortiger Wirkung, als Vergeltung für die zahlreichen aggressiven Maßnahmen Neu-Delhis gegen das Land. Seitdem hat Pakistan das Verbot mehrmals verlängert. Neu-Delhi hatte ohne Beweise behauptet, Islamabad habe den Angriff unterstützt; Pakistan hatte jedoch jegliche Beteiligung entschieden bestritten und eine neutrale Untersuchung angeboten. Die heftigste Luftschlacht lieferten sich die Atommächte im Mai, bei der Pakistan nach eigenen Angaben sieben indische Kampfflugzeuge abgeschossen hatte.