Der zweite Sonderstaatsanwalt (Sonderstaatsanwalt Kwon Chang-young) beantragte am 14. einen Haftbefehl gegen den ehemaligen Generalstaatsanwalt Shim Woo-jung und den ehemaligen Direktor der Planungs- und Koordinierungsabteilung der Obersten Staatsanwaltschaft (Oberstaatsanwalt) Shim Woo-jung wegen Beteiligung am Kriegsrecht. Der Sonderstaatsanwalt gab an diesem Tag bekannt, dass er Haftbefehle gegen den ehemaligen Generalstaatsanwalt Shim und den ehemaligen Chefankläger Jeon wegen der Wahrnehmung wichtiger Bürgerkriegsaufgaben sowie Machtmissbrauchs und Beeinträchtigung der Ausübung von Rechten beantragt habe. Der Sonderstaatsanwalt geht davon aus, dass der ehemalige Generalstaatsanwalt Shim verdächtigt wird, nach der Ausrufung des Kriegsrechts am 3. Dezember 2024 auf Anweisung des ehemaligen Justizministers Park Sung-jae die Entsendung von Staatsanwälten, darunter Verbindungsbeamten, zum gemeinsamen Ermittlungshauptquartier zum Kriegsrecht in Betracht zu ziehen. Der ehemalige Generalstaatsanwalt Shim führte zwischen dem 3. und 4. Dezember 2024 drei Telefongespräche mit dem ehemaligen Minister Park und dem Sonderstaatsanwalt Das Urteil besagt, dass der ehemalige Minister Park Anweisungen zur „Entsendung von Staatsanwälten“ gegeben hat. Es ist bekannt, dass die Sonderstaatsanwaltschaft ein internes Dokument sichergestellt hat, in dem Mitarbeiter der Planungs- und Koordinierungsabteilung der Obersten Staatsanwaltschaft die Ermittlungs- und Prozesskompetenz der Staatsanwaltschaft unter Kriegsrecht überprüft haben. Es ist bekannt, dass dieses Dokument nach der Aufhebung des Kriegsrechts verfasst wurde und der Sonderstaatsanwalt wegen der Anordnung der Erstellung des Dokuments oder der Entgegennahme des Berichts wegen Kriegsrecht angeklagt wurde.