Der Referenzindex der Pakistan Stock Exchange (PSX) blieb am Dienstag den zweiten Tag im Minus und verlor im frühen Handel mehr als 4.000 Punkte. Der KSE-100-Index hatte 3.464,89 Punkte verloren und fiel von seinem vorherigen Schlusskurs von 179.927,04 um 10 Uhr auf 176.462,15 Punkte. Bis 12:30 Uhr verlor der Index 4.588,79 Punkte und fiel auf 175.338,25 Punkte. Der Rückgang erfolgte, als die weltweiten Ölpreise am Dienstag um fast drei Prozent auf den höchsten Stand seit vier Wochen stiegen, da die USA ihre Seeblockade gegen den Iran wieder verhängten, während die beiden Länder ihre Angriffe in der Straße von Hormus verstärkten, was die Unsicherheit über die Energieflüsse erhöhte. Brent-Rohöl-Futures stiegen zuletzt um 03:30 GMT um 1,50 USD oder 1,8 Prozent auf 84,80 USD pro Barrel, während US-Rohöl West Texas Intermediate um 1,70 USD oder 2,2 Prozent auf 79,84 USD pro Barrel stieg. Die Ölpreise sind jetzt auf dem höchsten Stand, seit die beiden Länder am 17. Juni eine Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges unterzeichnet haben. Awais Ashraf, Forschungsdirektor bei AKD Securities, sagte, der Markt sei zurückgegangen, nachdem die USA ihre Seeblockade gegen den Iran wieder eingeführt hätten. „Der Rückgang ist breit angelegt, wobei zyklische Sektoren die stärksten prozentualen Verluste verzeichnen, da die Unsicherheit über die mittelfristigen Aussichten aufgrund der sich abzeichnenden geopolitischen Situation zunimmt“, sagte er. Der Aktienmarkt war am Montag unter Druck geraten, da Aktienanleger angesichts der Entwicklungen in der Straße von Hormus nervös wurden und den Referenzindex KSE-100 unter die psychologische Barriere von 180.000 Punkten drückten. Der Referenzindex KSE-100 blieb während der gesamten Sitzung unter Druck und erreichte ein Intraday-Tief von 2.793 Punkten, bevor er bei 179.927 schloss, was einem Rückgang von 2.314 Punkten oder 1,27 Prozent entspricht. Der Rückgang wurde durch breit angelegte Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Markterholung noch verschärft, da sich die Anleger trotz eines ansonsten unterstützenden makroökonomischen Umfelds dafür entschieden, Gewinne zu sichern. Zusätzlicher Input von AFP