KHYBER: Rund 70 Medizinstudenten, die seit der Schließung der Grenze zu Torkham in Afghanistan gestrandet waren, kehrten am späten Samstagabend nach Hause zurück. Familienangehörige der Studenten sagten, ihre akademischen Kurse an verschiedenen medizinischen Einrichtungen in Afghanistan seien vor einigen Wochen zu Ende gegangen und sie wollten unbedingt in ihre Städte zurückkehren. Sie sagten, die Studenten hätten einige Tage zuvor die afghanische Seite der Grenze zu Torkham erreicht, durften aber aufgrund der seit Oktober letzten Jahres geltenden Beschränkungen für den Fußgängerverkehr nicht nach Pakistan einreisen. Ihren Angehörigen zufolge kontaktierten die Studenten mehrere örtliche Älteste und politische Führer, um ihre Rückkehr zu erleichtern. Sherin Khan Afridi, Senior-Vizepräsidentin der Awami National Party (ANP) im Distrikt Khyber, spielte eine Schlüsselrolle bei der Sicherung ihrer Rückkehr. Die Angelegenheit wurde von Führern der Awami National Party mit Regierungsbehörden und politischen Führern in Islamabad besprochen. Auf offizielle Anweisung aus Islamabad durften die gestrandeten Studenten die Grenze nach Pakistan überqueren. Bei ihrer Ankunft am Grenzübergang Torkham wurden die Schüler von den Grenzbehörden und einer Delegation von Mitarbeitern der Awami National Party unter der Leitung von Sherin Afridi empfangen. Anschließend wurden die Schüler nach Essen und Erfrischungen durch die Grenzbehörden zu ihrem jeweiligen Zielort transportiert. Veröffentlicht in Dawn, 13. Juli 2026