Da die Immobilienpreise in der Metropolregion stark steigen, beschleunigt die Regierung die Vorbereitung zusätzlicher Immobilienmaßnahmen in den Bereichen Angebot, Besteuerung und Finanzierung. Angesichts des Krisengefühls, dass die steigenden Immobilienpreise noch eine Weile anhalten könnten, konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf die Frage, ob „Sondermaßnahmen“ ergriffen werden. Nach Angaben politischer Kreise am 8. betonte Kim Yong-beom, Leiter des Politikbüros des Blauen Hauses, bei der Regierungsdebatte am 24. des letzten Monats „Halt die Klappe und liefert“ und sagte am 6. außerdem: „Immobilienpreise sind ungewöhnlich. Wir müssen dringend eine Lösung finden.“ Offenbar ist man sich selbst innerhalb der Regierung des Anstiegs der Immobilienpreise in der Metropolregion durchaus bewusst. Der tatsächliche Anstieg der Immobilienpreise ist deutlich zu erkennen. Nach Angaben der Korea Real Estate Agency stiegen die Wohnungspreise in Seoul von Januar bis zur fünften Juniwoche dieses Jahres um 5,11 % und in der Metropolregion insgesamt um 3,21 %. Auch die Jeonse-Preise stiegen im gleichen Zeitraum in Seoul um 5,10 %, was zeigt, dass sowohl der Verkaufs- als auch der Jeonse-Markt in Unruhe geraten. Die Regierung geht davon aus, dass die Marktliquidität die kumulierte Angebotsknappheit verstärkt und die Immobilienpreise in die Höhe treibt. Insbesondere die Mittel, die durch Leistungsprämien und interne Darlehen von Samsung Electronics und SK Hynix freigesetzt werden, sind im Umlauf.