Indien klagt mutmaßlichen „Mastermind“ von Pahalgam an
⚡ Kurzzusammenfassung
NEU-DELHI: Indiens National Investigation Agency (NIA) hat am Montag Anklage gegen den pakistanischen Hafiz Saeed erhoben, weil er angeblich hinter einem Angriff auf Touristen im von Indien kontrollierten Kaschmir im vergangenen Jahr steckt.
NEU-DELHI: Indiens National Investigation Agency (NIA) hat am Montag Anklage gegen den pakistanischen Hafiz Saeed erhoben, weil er angeblich hinter einem Angriff auf Touristen im von Indien kontrollierten Kaschmir im vergangenen Jahr steckt.
Der Pahalgam-Vorfall löste eine große militärische Eskalation zwischen den Ländern aus, nachdem Neu-Delhi ohne Beweise Islamabad für den Angriff verantwortlich machte und daraufhin den Indus-Wasser-Vertrag einseitig außer Kraft setzte und Angriffe auf pakistanisches Territorium startete, auf die die Streitkräfte effektiv reagierten.
Laut einer NIA-Erklärung wurde Saeed beschuldigt, „Krieg gegen Indien geführt und von jenseits der Grenze eine Verschwörung ausgeheckt zu haben“.
Indien hatte zuvor eine wenig bekannte Gruppe namens „The Resistance Front“ für den Angriff verantwortlich gemacht. Jetzt hat es Saeed angeklagt und behauptet, die Gruppe sei ein Stellvertreter der verbotenen Organisation Lashkar-e-Taiba (LeT).
Pakistan hat jede Beteiligung an dem Angriff konsequent bestritten und Indien wiederholt um Beweise für seine Behauptungen gebeten. Premierminister Shehbaz Sharif bot sogar eine unabhängige Untersuchung der Angelegenheit an, doch Neu-Delhi war für keine dieser Maßnahmen zugänglich.
Der JuD-Chef, der zuvor in Pakistan wegen Terrorismusfinanzierung vor Gericht stand, wurde von Indien auch beschuldigt, die Anschläge von Mumbai im Jahr 2008 inszeniert zu haben.
Veröffentlicht in Dawn, 7. Juli 2026
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