Wenn die Rechte die Verleugnung von Hitzestress fördert, fragen Sie sich: Wessen Kinderleben ist sie bereit, zu riskieren? | George Monbiot
⚡ Kurzzusammenfassung
Die Klassenpolitik der extremen Hitze ist sehr real und sehr gefährlich – aber das hält die milliardenschwere Presse nicht davon ab, ihre Agenda zu verbreiten Jedes Mal, wenn man denkt, dass die Idiotie ihren Tiefpunkt erreicht hat, entdeckt sie eine neue Ebene.
Die Klassenpolitik der extremen Hitze ist sehr real und sehr gefährlich – aber das hält die milliardenschwere Presse nicht davon ab, ihre Agenda zu verbreiten
Jedes Mal, wenn man denkt, dass die Idiotie ihren Tiefpunkt erreicht hat, entdeckt sie eine neue Ebene. Es stellt sich heraus, dass es ein noch tieferes Loch gibt, das man selbst graben kann als die Leugnung der Klimawissenschaft: die Leugnung von Hitzestress. Letzte Woche haben Kolumnisten und Top-Autoren in der milliardenschweren Presse die gesundheitlichen Auswirkungen der Hitzewelle, insbesondere in Schulen, minimiert. Erwarten Sie mehr davon nächste Woche, wenn die Temperaturen voraussichtlich wieder steigen werden.
In einem Leitartikel im Telegraph (der die Meinung der Zeitung vertritt) mit dem Titel „Heißwetteralarmismus behandelt die Öffentlichkeit wie Kinder“ heißt es: „Anders als in den siebziger Jahren, als man den Menschen weitgehend anvertraute, für sich selbst zu sorgen, verspüren die Beamten heute das Bedürfnis, die Öffentlichkeit bei jeder Gelegenheit über die Risiken von heißem Wetter zu belehren.“ Es werden Warnungen vor extremer Hitze ausgegeben und Wetterkarten „in alarmierendem Rot lackiert“. Empörend! Anstatt Warnungen auszusprechen, sollte die Regierung einfach darauf vertrauen, dass die Menschen „die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen treffen“. Wir sollten alle „lernen, damit zu leben“. Auch ganz richtig: Was ist mit dem Bulldoggengeist der Unwissenheit und des unnötigen Todes passiert? Cricket, warmes Bier, übermäßige Sterblichkeit: Das sind die Kennzeichen des Nationalcharakters.
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