Dank des starken globalen Aktienmarktes stiegen die Finanzinvestitionen inländischer Unternehmen im Ausland deutlich an, und die ausländischen Direktinvestitionen stiegen im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 36 %. Insbesondere als sich der Mittelzufluss in den US-Finanzmarkt bemerkbar machte, überstiegen die ausländischen Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten erstmals die Marke von 10 Milliarden US-Dollar. Laut den vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft am 30. veröffentlichten „Trends bei Direktinvestitionen im Ausland im ersten Quartal 2026“ betrug der Umfang der ausländischen Direktinvestitionen (basierend auf den Gesamtinvestitionen) im ersten Quartal dieses Jahres 21,74 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 36,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (15,96 Milliarden US-Dollar). Der seit dem dritten Quartal des vergangenen Jahres anhaltende Trend der Ausweitung der ausländischen Direktinvestitionen hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt. Nach Branchen betrachtet waren die Investitionen in der Finanz- und Versicherungsbranche mit 13,38 Milliarden US-Dollar am größten, was einem Anstieg von 63,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Von allen ausländischen Direktinvestitionen entfielen 61,5 % auf die Finanz- und Versicherungsbranche. Andererseits gingen die Investitionen im verarbeitenden Gewerbe um 5,7 % auf 3,4 Milliarden US-Dollar zurück. Auch die Investitionen in der Informations- und Kommunikationsbranche und der Wissenschafts- und Technologiedienstleistungsbranche verzeichneten hohe Wachstumsraten und stiegen um 220,4 % bzw. 322,2 %. Nach Regionen betrugen die Investitionen in Nordamerika 10 %.