Bei einer Schießerei in einem Jugendschutzzentrum in einer norddeutschen Stadt wurden am 29. (Ortszeit) mindestens sechs Menschen getötet. Der Verdächtige ist ein 45-jähriger Mann, der in einen Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter verwickelt war. Die Polizei geht davon aus, dass das Verbrechen auf einen persönlichen Konflikt zurückzuführen ist. Nach Angaben ausländischer Medien wie dem Guardian kam es an diesem Tag zu einer Schießerei in einem Jugendschutzzentrum in Stade, einer Stadt im Norden Deutschlands. Fünf Mitarbeiter des Zentrums starben noch am Unfallort, und eine Person, die mit Schusswunden ins Krankenhaus gebracht wurde, starb ebenfalls. Alle Opfer wurden im Gebäude erschossen. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen wird. Unmittelbar nach dem Vorfall sperrte die Polizei die Straßen in der Nähe des Schutzzentrums ab und entsandte ein forensisches Ermittlungsteam sowie Polizisten in Zivil, um den Tatort zu säubern. Zeugen zufolge wurden ein junger Mann und eine Frau von der Polizei ertappt, als sie versuchten, mit einem Fahrzeug vom Tatort zu flüchten. Berichten zufolge missachteten sie damals den Polizeibefehl, anzuhalten, flüchteten und feuerten mindestens 15 Schüsse auf ein silbernes Mercedes-Fahrzeug. In dem veröffentlichten Video ist ein Mann zu sehen, der ein weißes T-Shirt trägt