Die Staats- und Regierungschefs der G7 erklären ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) und US-Präsident Donald Trump tauschten sich an diesem Dienstag (16.) für zwei Momente während ihrer Verabredungen beim G7-Gipfel in Évian-les-Bains, Frankreich aus. Bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung des Gastgebers, des französischen Präsidenten Emannuel Macron, begrüßten sich Lula und Trump und unterhielten sich kurz. Laut Lulas Beratern sprachen die beiden nicht über die jüngsten US-Offensiven gegen Brasilien und das Gespräch dauerte ein bis zwei Minuten. Nach Angaben von Gesprächspartnern begrüßten sich Lula und Trump nach einer von Macron organisierten musikalischen Darbietung für Staats- und Regierungschefs sowie G7-Gäste im Hotel, in dem der Gipfel stattfindet. Nach dem Konzert gingen die Gäste am selben Ort zum Abendessen. Quellen zufolge hätten sich die beiden bereits zuvor, nach Lulas Rede beim erweiterten G7-Treffen, begrüßt. Die Wege von Trump und dem PT-Mitglied kreuzten sich im Korridor des Hotels, in dem der Gipfel stattfand, und als Trump Lula traf, sagte er zum brasilianischen Präsidenten: „Wie geht es Ihnen?“ und „Gute Arbeit“, was auf Portugiesisch „Wie geht es dir?“ und „Gute Arbeit“ bedeutet. Lula hatte gerade keinen Dolmetscher in der Nähe und nickte nur. Im Weißen Haus diskutieren Lula und Donald Trump über seltene Erden, organisierte Kriminalität und Handel Nationale Zeitung/Reproduktion Bilateral Berater behaupten, die Interaktionen seien informell gewesen und es habe während des G7-Gipfels kein bilaterales Treffen zwischen Lula und Trump gegeben. Die Verhandlungen werden daher nur auf Ministerebene fortgesetzt. Brasilien versucht seit letztem Jahr, als Trump die ersten Einfuhrzölle auf brasilianische Produkte ankündigte, über die Abschaffung der Zölle zu verhandeln. Einen Durchbruch gab es im November 2025, als das Weiße Haus beschloss, den 40-Prozent-Zoll auf mehrere vom Land exportierte Waren abzuschaffen. Jetzt arbeitet Brasilien daran, eine neue US-Offensive gegen brasilianische Produkte zu verhindern, die die Gesamtlast auf 37,5 % erhöhen könnte, wenn die Maßnahmen umgesetzt werden. Die Einschätzung der Regierung lautet: Der von Washington mit angeblich unfairen Handelspraktiken begründete Vorschlag für einen zusätzlichen Zollsatz von 25 % kann durch Verhandlungen noch rückgängig gemacht werden. Der mit dem Vorwurf fehlender ausreichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit verbundene Zuschlag von 12,5 % wird von den Mitgliedern des brasilianischen Teams als praktisch konsolidierte Entscheidung angesehen. Trump und Lula posierten erneut für ein Foto vor einem Galadinner während des G7-Gipfels in Frankreich LUDOVIC MARIN/Pool über Reuters