Das Memorandum of Understanding zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran muss an diesem Freitag, 19. Juni, in der Schweiz offiziell unterzeichnet werden. Der Inhalt wurde nicht offiziell bekannt gegeben, eine Version dieses Textes wurde jedoch in der Presse veröffentlicht. Darin liegt ein Vierzehn-Punkte-Plan vor. Es sieht insbesondere die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die Einrichtung eines privaten Fonds in Höhe von 300 Milliarden Dollar und ein Auftauen iranischer Vermögenswerte im Ausland vor. Was das iranische Atomprogramm betrifft – das für die USA und Israel die Rechtfertigung für diesen Krieg war – erneuert Iran seine Verpflichtung, nicht in den Besitz der Atombombe zu gelangen. Wie wird dieses Abkommen in den Golfmonarchien aufgenommen, den mit den Vereinigten Staaten verbündeten Ländern, die sich an vorderster Front der iranischen Repressalien befanden? Interview mit Akram Zaoui, Associate Researcher beim ORF Middle East, einem Think Tank mit Sitz in Dubai.