Die quälende Neuauszählung der umstrittenen Stimmen der zweiten Präsidentschaftsrunde in Peru vergrößert den Abstand zwischen der rechten Keiko Fujimori und dem linken Roberto Sánchez um mehr als 35.000 Stimmen, wobei nach Angaben des Wahlgremiums weniger als 1 % übrig bleiben, also rund 200.000 Stimmen. Unterdessen hat Sánchez‘ politische Partei „Gemeinsam für Peru“ die Sammlung von Geldern ausgesetzt, um mehr als 1.751 Tabellen anzufechten, in denen sie angebliche Unregelmäßigkeiten gemeldet hatte.