Israel hat der Palästinensischen Autonomiebehörde die Planungs- und Baubefugnisse für das Gebiet der Ibrahimi-Moschee in Hebron im Westjordanland entzogen, gab Finanzminister Bezalel Smotrich am Dienstag bekannt. Diese Entscheidung führt zur Aufhebung einer seit den 1990er Jahren zwischen den beiden Parteien geltenden Vereinbarung. Das Büro des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas bezeichnete die Übernahme dieser Befugnisse als „Beeinträchtigung des politischen und rechtlichen Status der Stadt Hebron“ und als Verstoß gegen das Völkerrecht. Unterdessen sprach Smotrich von einem historischen Schritt, der die israelische Souveränität im Westjordanland stärken werde.