Am 15. Juni fing nach einem groß angelegten russischen Angriff in Kiew das Dach der Mariä Himmelfahrt-Kathedrale des Kiewer Höhlenklosters Feuer. Im Januar 2026 hatte ein einzigartiger Tempelkomplex mit einer jahrhundertealten Geschichte bereits unter den Aktionen der russischen Armee gelitten – dies war der erste Schaden an der Lavra seit dem Zweiten Weltkrieg. Im Laufe seiner langen Geschichte wurde das Kloster mehr als einmal zerstört und wieder aufgebaut, und dennoch bleibt dieses Ereignis außergewöhnlich – die UNESCO sowie europäische Politiker haben bereits darauf reagiert. Die Architekturjournalistin Asya Zolnikova erzählt die Details.