In der Demokratischen Republik Kongo wurde ein neuer Schritt im Prozess hin zu einem möglichen Verfassungsreferendum unternommen. Nach der Nationalversammlung verabschiedete der Senat am Montag, 15. Juni 2026, den Gesetzentwurf, der die organisatorischen Regelungen festlegt. Die Senatoren nahmen jedoch eine Änderung an der Zusammensetzung der verfassungsgebenden Versammlung vor, die für die Vorbereitung der der Volksabstimmung vorgelegten Reformen zuständig ist. Ein Text, der die politischen Spannungen anheizt: Die Opposition sieht darin den Beginn einer Verfassungsänderung, die ihrer Meinung nach den Weg zu einer dritten Amtszeit von Präsident Félix Tshisekedi ebnen könnte.