Felipão sagt, wie er das Trauma von 7x1 überwunden hat: „Die Welt ist nicht untergegangen“ Reproduktion/TV Globo Das 7:1-Ergebnis erregte an diesem Wochenende erneut die Aufmerksamkeit der Fußballwelt, als Deutschland bei der Weltmeisterschaft 2026 Curaçao mit 7:1 besiegte. Der Zufall weckte unweigerlich Erinnerungen an das historische Halbfinale 2014, als die Deutschen in Mineirão das gleiche Ergebnis gegen Brasilien erzielten. Zwölf Jahre nach diesem Trauma kehrte Trainer Luiz Felipe Scolari, bekannt als Felipão, zurück, um einen Blick hinter die Kulissen der denkwürdigsten Niederlage in der Geschichte der brasilianischen Mannschaft zu werfen. In einem Interview mit Fantástico in der Rubrik „Pode Ask“ verriet er, was seine größte Sorge war, als die Mannschaft bereits mit 0:5 in die Halbzeit zurücklag. „Eine Neubewertung, wenn es 5:0 steht, ist schwierig“, sagte er. Laut Felipão war der Fokus in diesem Moment nicht mehr taktisch, sondern emotional. „Was nützt es jemandem, der, wie ich in dieser Situation war, als Anführer dieser Gruppe fungiert? Es ging nicht darum, ihnen allen die endgültige Verwüstung zuzufügen, ihnen zu zeigen, dass die Welt nicht unterging, dass dies nicht das Ende, das Ende von uns war“, sagte er. Die Niederlage gegen Deutschland wurde zu einer der schmerzhaftesten Episoden in der Geschichte des brasilianischen Fußballs. In nur wenigen Minuten der ersten Halbzeit kassierte die Mannschaft eine Reihe von Gegentoren, die Mineirão zum Schweigen brachten und die Fans im In- und Ausland schockierten. 7:1-Niederlage, Tites Abgang und Beziehung zu Cristiano Ronaldo: Felipão spricht über Fragen der Fußballkarriere „Wir gewinnen als Gruppe, wir verlieren als Gruppe“ Während des Gesprächs dachte Felipão auch über seine Verantwortung für die Niederlage nach und lehnte es ab, die Last des Ergebnisses allein zu tragen. Als er daran erinnert wurde, dass er sowohl den Sieg der fünften Meisterschaft im Jahr 2002 als auch den Rückschlag im Jahr 2014 angeführt hatte, betonte der Trainer, dass Fußball eine kollektive Konstruktion sei. „Wer war 2002 Weltmeister? Brasilien. Aber ich war nicht der Weltmeister. Wie Sie das Trauma überwunden haben Felipão sagte auch, dass er nach der Weltmeisterschaft 2014 die Hilfe von Freunden brauche, um seine Karriere fortzusetzen. Ihm zufolge kam einer der wichtigsten Unterstützer von Fábio Koff, dem ehemaligen Präsidenten von Grêmio. Der Trainer berichtete, dass er Wochen nach dem Ausscheiden eine Einladung aus Rio Grande do Sul erhalten habe, zum Verein zurückzukehren. Ihm zufolge war diese Gelegenheit von grundlegender Bedeutung, um sein Selbstvertrauen zurückzugewinnen und seine Arbeit im Fußball fortzusetzen. „Deshalb brauchen wir freundliche Menschen an unserer Seite, die einem unter die Arme greifen können“, erklärte er. Felipão sagte auch, dass er nie zuließ, dass eine Niederlage seinen beruflichen Werdegang bestimmte. Als Beispiel erinnerte er sich an seine Zeit im chinesischen Fußball nach seinem Ausscheiden aus der Nationalmannschaft. „So sehr, dass ich Jahre später nach China ging und dort mit meiner Mannschaft sieben Titel gewann. Mit anderen Worten: Die sieben Titel dort in China wurden mit 7:1 rückgängig gemacht“, erklärte er. Den vollständigen Bericht finden Sie im Video unten: „Können Sie fragen?“: Felipão sagt, dass der schlimmste Feind des Spielers die Eitelkeit ist GloboPop: Klicken Sie hier, um Videos von der Fantástico-Bühne anzusehen Hören Sie sich Fantástico-Podcasts an DAS IST FANTASTISCH Der Isso É Fantástico-Podcast ist auf g1 und den wichtigsten Podcast-Apps verfügbar und bietet großartige Berichte, Recherchen und faszinierende Podcast-Geschichten mit dem Fantástico-Journalismus-Siegel: Tiefe, Kontext und Information. Folgen, liken oder abonnieren Sie Isso É Fantástico auf Ihrem Lieblings-Podcast-Player. Jeden Sonntag gibt es eine neue Folge.