Abgeordneter ergreift rechtliche Schritte, nachdem Bericht auf Mängel in Staudämmen in TO hingewiesen hat
⚡ Kurzzusammenfassung
Staudamm des Rio Formoso-Projekts Offenlegung/Regierung von Tocantins Drei Staudämme in Formoso do Araguaia im Süden von Tocantins sind Gegenstand einer öffentlichen Zivilklage des öffentlichen Ministeriums von Tocantins (MPTO), die auf Risiken in den Bauwerken hinweist.
Staudamm des Rio Formoso-Projekts
Offenlegung/Regierung von Tocantins
Drei Staudämme in Formoso do Araguaia im Süden von Tocantins sind Gegenstand einer öffentlichen Zivilklage des öffentlichen Ministeriums von Tocantins (MPTO), die auf Risiken in den Bauwerken hinweist. Das Gremium beantragte beim Gericht die Aussetzung der Genehmigung zur Verwendung künstlicher Barrieren und warnte, dass das Risiko über die Umweltdimension hinausgehe und die Sicherheit der Bevölkerung beeinträchtige.
Die Klage wurde gegen die Regierung von Tocantins, das Naturinstitut von Tocantins (Naturatins) und den Bewässerungsbezirk Rio Formoso (DIRF) eingereicht, die für die Verwaltung, Überwachung und den Betrieb der Bauwerke verantwortlich sind. (Siehe Positionierung unten).
Die Staudämme Taboca, Calumbi I und Calumbi II dienen der Speicherung des Wassers, das in den Anbaugebieten in der Region Rio Formoso verwendet wird, und wurden zwischen 1979 und 1982 gebaut.
Dem Abgeordneten zufolge wurden die drei Staudämme bei den im Laufe der Jahre von Naturatins durchgeführten Inspektionen in die Klasse A eingestuft, eine Kategorie, die Bauwerke mit hohem Risiko und hohem Schadenspotenzial umfasst. In den technischen Unterlagen würden Probleme wie Infiltrationen, innere Erosionsprozesse, Risse, Baumbewuchs an den Hängen, Verschlechterung von Bauteilen und das Fehlen geeigneter Überwachungssysteme aufgezeigt.
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Der Taboca-Staudamm fällt auf, weil er rund 142 Millionen Kubikmeter Wasser speichert, 25 Meter hoch ist und über fast 10 Kilometer Deiche verfügt. Nach Angaben des Abgeordneten verzeichnete das Bauwerk im Jahr 2002 sogar einen teilweisen Bruch. Im Jahr 2025 hätte eine Bewertung durch Naturatins die Einstufung auf die höchste jemals gemessene Risikostufe erhöht.
Zusätzlich zur Aussetzung der Nutzungsgenehmigung forderte das Staatsministerium, dass innerhalb von 30 Tagen Notarbeiten eingeleitet werden, um Infiltrationen, innere Erosion, Risse und Einstürze einzudämmen.
Der Bewässerungsbezirk Rio Formoso gab an, von der Aktion nichts gewusst zu haben. g1 wandte sich an die Regierung von Tocantins und Naturatins, um eine Stellungnahme zu dem Fall einzuholen, erhielt jedoch bis zur letzten Aktualisierung dieses Berichts keine Antwort.
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Die öffentliche Zivilklage forderte außerdem folgende Maßnahmen:
Erstellung und Präsentation von Staudamm-Sicherheitsplänen innerhalb von 60 Tagen;
Erstellung und Präsentation von Notfallaktionsplänen innerhalb von 60 Tagen;
Durchführung einer regelmäßigen Überwachung der Wasserqualität, einschließlich Analyse der in der Region verwendeten Pestizidrückstände innerhalb von 30 Tagen.
Hochwasserkarten sind als Möglichkeit und Notwendigkeit angesprochene Möglichkeiten, Fluchtwege und Risikogebiete für die Bevölkerung anzuzeigen.
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